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11. September 2001 in...

Lähmendes Entsetzen über Tage hinweg

09.09.2011 | 18:49 Uhr
Lähmendes Entsetzen über Tage hinweg
Zwei Tage nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001: Stadtweit zentraler ökumenischer Gottesdienst in der St.-Vincenz-Kirche.

Menden.Unter Sicherheitsauflagen waren die ersten Euro-Münzen und -scheine in Menden angekommen. Für die Nachmittagssitzung des Stadtrates war alles vorbereitet. So mancher freute sich noch am Vormittag auf packende UEFA-Pokal-Duelle (Schalke - Athen, Kiew - Dortmund). Das waren einige örtliche Schlagzeilen am 11. September 2001.

Die Fassungslosigkeit im Menden war nach Bekanntwerden der Anschläge auf die Zwillingstürme zum Greifen spürbar. Die Mendener Politik war wie gelähmt. Denn bereits zu Beginn der Ratssitzung um 16.30 Uhr hatte sich abgezeichnet, wie groß das Ausmaß der Zerstörung in New York sein könnte.

Die Ernennung verdienter Politiker zu Ehrenratsmitgliedern konnte aus organisatorischen Gründen kaum verschoben werden. Der erkrankte Bürgermeister Rudolf Düppe und sein Stellvertreter Martin Wächter mochten jedoch nicht ganz auf den kleinen Festakt verzichten. Nicht einmal 30 Minuten dauerte die Ratssitzung, in der politisch kaum etwas entschieden wurde. Die Aufgabe der VHS-Zweigstelle in Lendringsen war längst ausgemachte Sache und erfolgte einstimmig. Doch auch das geriet zur Randnotiz.

Kondolenzbuch im Mendener Rathaus

Wie die Betroffenheit zum Ausdruck bringen, wie die Solidarität gegenüber Amerika zeigen? Bereits am 12. September lag im Mendener Rathaus ein Kondolenzbuch aus. Hunderten Bürgern war es ein Anliegen, Beiträge zu schreiben. An öffentlichen Gebäuden der Stadt war Trauer geflaggt.

Schnell verständigten sich katholische und evangelische Kirchen darauf, am 13. September einen zentralen ökumenischen Gedenkgottesdienst in St. Vincenz abzuhalten. Bereits am Vormittag gab es Schweigeminuten an allen Mendener Schulen. Viele Vereine und Veranstalter reagierten. Mehrere große Feste, die für das Wochenende geplant waren, wurden abgesagt.

Die Angehörigen der Mendener Feuerwehr verneigten sich in tiefem Respekt vor dem, was ihre Kollegen in New York geleistet hatten. Sie trauerten um ihre „Firefighter“-Kameraden, die bei ihren Einsätzen ums Leben gekommen waren, oder bangten um jene, die schwerst verletzt behandelt wurden. Sichtbar äußeres Zeichen war der Trauerflor an heimischen Rettungsfahrzeugen. Eine Woche lang.

Heinz-Jürgen Czerwinski

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Kommentare
12.09.2011
13:55
Lähmendes Entsetzen über Tage hinweg
von Boppa0408 | #2

na ja, lese von 2002 eigentlich nichts.

11.09.2011
12:31
Lähmendes Entsetzen über Tage hinweg
von DieDunkeleSeite | #1

2002 alles klar......liest man ein Artikel eigentlich nicht nocheinmal gegen, bevor man ihn frei gibt?

Die Fassungslosigkeit im Menden war nach Bekanntwerden der Anschläge auf die Zwillingstürme zum Greifen spürbar. Die Mendener Politik war wie gelähmt. Bis heute.....Sorry konnt ich mir nicht verkneifen.

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