Kritik an Vielzahl von Baumfällungen

Menden..  Luzia Remes von der USF kritisiert die Baumfällungen der jüngsten Vergangenheit. „Warum diese Kahlschläge sein müssen, ist nicht nachvollziehbar. Oder kann man mit dem Erlös des Holzverkaufs einige Haushaltslöcher stopfen?“, fragt sie.

Sie listet acht größere und kleinere Fällungen auf: Die Bäume an der Vincenz-Kirche, die wegen der Neugestaltung des alten Rathausplatzes „aus dem Weg geräumt“ wurden. Die Bäume, die für den Bau der Unteren Promenade a Einkaufszentrum Bahnhof gefällt wurden.
Die Werbesäule am Bahnhof, für die eine Rotbuche weichen musste.
Ein „Kahlschlag“ an der Balver Straße in Richtung Lendringsen, weil die Bäume „laut Verwaltung eine Gefährdung für die Autofahrer und Fußgänger“ gewesen seien. Die Bäume, die hinter der Mendener Bank in Lendringsen für einen neuen Parkplatz gefällt wurden. Für den Glockenteichbach in der Bahnhofstraße wurde der Baum vor dem Eingang Seniorentreff weggenommen. Die Lindenallee an der Bahnhofstraße zum Mühlengraben seien „laut Verwaltung im Absterben begriffen gewesen“ und hätten entfernt werden müssen. Luzia Remes Kommentar: „Nur komisch, dass die alten Bäume auf der gegen überliegenden Seite weiter hin stehen.“ Am Galbuschkreuz wurden Bäume abgeholzt, damit das Kreuz besser zu sehen ist.

Spöttisch schlägt Remes vor: „Wenn der gesamte Kapellenberg abgeholzt wird, kann man die Kapelle auch besser sehen.“