Konzept zur Entwicklung der Stadtteile

Menden..  Mit der Erarbeitung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) will die Stadt jetzt „den Rahmen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung schaffen“. Wie berichtet, soll es Städten ohne IKEK künftig fast unmöglich sein, noch Fördergelder des Landes für Einzelmaßnahmen zu erhalten. In Menden soll vor allem die Entwicklung in den kleineren Stadtteilen und Dörfern in den Mittelpunkt gestellt werden. Sie gelte es mit bestehenden gesamtstädtischen Zielen und Konzepten in Einklang zu bringen. Im Ergebnis soll das IKEK Menden Ziele und Maßnahmen benennen, die mittel- bis langfristig zu höherer Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Stadtteilen führen.

Bürger sollen mitplanen

Die Bürger sollen sich dabei von Beginn an in die Planung einbringen und ihren Lebensmittelpunkt mitgegestalten können. Der Planungsprozess hält hierzu verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten bereit.

Im ersten Schritt geht es jetzt um die Erfassung der Stärken, Schwächen und Besonderheiten der Stadtteile. Deshalb lädt die Stadt zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 3. November, 19 Uhr in den Bürgersaal am Neumarkt 5 ein. Inhalte der Auftaktveranstaltung sind:
die Vorstellung der beauftragten Planungsbüros,
die Erläuterung der Ziele und Funktionen des IKEK Menden,
ein Überblick über den Planungsablauf bis Dezember 2017,
die Darstellung der einzelnen Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger im Planungsprozess und eine
gemeinsame Diskussion über Stärken und Schwächen der Stadt- und Ortsteile an Themenständen.