Klima schützen und Kosten sparen

Fröndenberg..  Der Förderbescheid ist seit Ende vergangenen Jahres bewilligt. Fröndenberg nimmt, wie rund 300 weitere Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen, am European Energy Award (eea) teil. Am Ende des vier Jahre dauernden Prozesses stehen verbesserter Klimaschutz, eine bessere Energieeffizienz – und damit verbunden auch eine Reduzierung der Kosten.

Zunächst, erläutert Fachbereichsleiter Martin Kramme den ersten Schritt, werde mit Unterstützung eines Beraters ein Energieteam gebildet, das für die Umsetzung des Verfahrens verantwortlich ist. Das soll in Kürze geschehen. „Ab April beginnt der Zuwendungszeitraum“, erklärt Kramme. Das Energieteam macht zunächst eine Bestandsaufnahme: Welche Energie- und Klimaschutzaktivitäten gibt es bislang in Fröndenberg und wie sind sie zu bewerten. Das Ergebnis ist ein Stärken-Schwächen-Profil der Kommune, das sich auf verschiedene Handlungsfelder bezieht wie kommunale Gebäude und Anlagen, Ver- und Entsorgung oder Mobilität. Im Bereich der Gebäudebewirtschaftung und der regenerativen Energien, Beispiel Wasserkraft, sei Fröndenberg schon recht gut unterwegs, sagt Martin Kramme. Spannend werde sicher auch die CO2-Bilanz sein.

Jährliche Überprüfung

Anhand der Bestandsaufnahme erarbeitet das Team ein energiepolitisches Arbeitsprogramm, ein Konzept, verbunden mit verbindlichen Maßnahmen, die kontinuierlich umgesetzt werden sollen. Ob die Ziele auch umgesetzt werden, wird jährlich überprüft, zum Abschluss auch extern.

Der Prozess, sagt Martin Kramme, solle in den kommenden Jahren immer wieder öffentlich gemacht werden. „Im Kreis Unna sind wir, neben der Kreisstadt, die einzigen, die am eea teilnehmen.“ Am Ende des Prozesses ermögliche ein sogenannter Benchmark auch den Vergleich mit anderen Kommunen.

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