Kinder sollen spielerisch schwimmen lernen
08.11.2010 | 18:51 Uhr 2010-11-08T18:51:00+0100
Bösperde.Fünf Städte nehmen am Pilotprojekt des Deutschen Schwimmverbandes, unterstützt vom Unternehmen Nordsee, teil: Berlin, Erfurt, Düsseldorf, Rostock und Iserlohn. Schwimmkurse für Kinder betreut auch der Mendener Verein SV Bieber Lendringsen. Gestern fiel der Startschuss für einen Kurs im Lehrschwimmbecken der Nikolaus-Groß-Schule in Bösperde. Zehn Kinder im Grundschulalter lernen dort zweimal in der Woche, über fünf Wochen lang, schwimmen und tauchen. Die C-Trainerinnen Monika und Nadine Scheidt betreuen die Mädchen und Jungen. Der Schwimmkurs ist an die Anforderungen des „Seepferdchens“ angepasst: Am Ende soll jedes Kind einen Fußsprung ins tiefe Wasser, 25 Meter Rücken- und 25 Meter Brustschwimmen sowie Ringtauchen können.
„Das Problem der Nichtschwimmer ist groß“, sagt Monika Scheidt. „Viele Bäder in deutschen Städten werden dicht gemacht, vielfach fällt der Schwimmunterricht an Schulen aus, vielfach gehen die Eltern mit ihren Kindern nicht mehr ins Schwimmbad.“
17:28
Ein wesentlicher Grund für die Unsicherheit unter Kindern - ebenso wie für die dramatisch steigenden Zahl von Ertrinkungsunfällen - sind die Preise in den öffentlichen oder privaten Bädern, sowie in Menden die lächerlichen Öffnungszeiten.
An Wochenenden, an denen Eltern mit ihren kleinen Kindern das Schwimmen spielerisch üben könnten, sind meistenteils geschlossene Zeiten.
14:31
was ist mit kindern die wegen einer kranheit nicht schwimmen dürfen?mein sohn hat epilepsie und darf nicht tauchen und kann nicht am schwimmen teilnehmen.schon mal mit in den überlegungen mit einbezogen?