Keine folkloristischen Gründe

Kreuztracht..  Veto, Herr Jentsch. Auch Ihnen sage ich: Es ist keine Folkloreveranstaltung. Ich kenne zufällig zwei Kreuzträger persönlich und kann Ihnen versichern, dass sie ganz bestimmt nicht aus folkloristischen Gründen ihr Kreuz getragen haben. Warum wohl wollen sie alle nicht erkannt werden? Und warum gibt keiner offen seinen Namen preis? Weil sie alle ihre ganz persönlichen Gründe haben und diese nur mit Gott abmachen wollen und nicht mit den Menschen.

Zugegeben, ich habe auch schon solche Leute gesehen, wie Sie sie beschrieben haben und mich gefragt: Was wollen die denn hier?
Solche Menschen hat es früher schon gegeben und wird es
auch in Zukunft geben. Leider!
Solche Leute sollte man einfach
ignorieren.

Ich weiß, warum Sie so verschnupft reagieren. Ich habe Ihre Sache im letzten Jahr über diese Zeitung verfolgt. Es macht mich nachdenklich und ist sehr bedauerlich. Doch geben Sie nicht auf. Millionen von Menschen leisten täglich Dienst am Nächsten, zum Teil beruflich. Einige machen es aber aus Berufung und nicht des Geldes wegen. Bei Ihnen hier ist es Nachbarschaftshilfe, in der Kirche nennt es sich „Nächstenliebe“.


Alles Gute und bleiben Sie weiter fest im Glauben. Vor allem an das Gute im Menschen!
Raimund Weßel, Menden