Karibischer Frust im Regen

Aus Münster bin ich unkompliziertes Party-Machen gewohnt. Dort gibt es einfach eine Vielzahl an Clubs, und so verteilt sich die Anzahl der Partygänger quer durch die schöne Studentenstadt. Da ich aber sehr heimatverbunden bin und mir die Party in den letzten Jahren gut gefallen hat, beschloss ich, auch dieses Mal wieder zur Karibischen Nacht zu gehen. Als Lokalpatriot muss man ja schließlich seine Heimatstadt unterstützen…

Das Problem der Feier wandelte schon durch die Zeilen der WP und die Gefilde der sozialen Netzwerke: Die Veranstalter liefen bei der Planung auf dem Boulevard der Naivität, und so kam es zu erheblichen Wartezeiten im Eingangsbereich. Ob da nicht doch mehr Karten verkauft wurden, als überhaupt Menschen in die Halle passen? Meinen Party-Leidgenossen und mir schien die schlechte Organisation und das erfolglose Anstehen im Dauerregen den Abend zu versauen. Wir entschieden uns aber trotzdem dazu, die Nacht ausgiebig in der Innenstadt ausklingen zu lassen und unterstützten damit unsere heimische Ausgeh-Industrie an einer anderen Stelle.

Für die (angekündigte) Party-Neuauflage wünsche ich der Karibischen Nacht alles Gute. Eins sollten die Organisatoren aber gelernt haben: Fans können ziemlich schnell vergrault werden.