Kampf gegen den giftigen Bärenklau

Kreis Unna..  Im Kreis Unna hat sich der Riesen-Bärenklau in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Der giftige Saft der Pflanze, die auch Herkulesstaude genannt wird, führt bei Berührung häufig zu starken Verbrennungen der Haut, warnt der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna.

Nicht nur wegen der Gefahr, die von der bis zu vier Meter hohen Staude ausgeht, sollte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Riesen-Bärenklau verdrängt auch heimische Tier- und Pflanzenarten.

Man findet Bärenklau meist in den Uferbereichen von Fließgewässern, an feuchten Waldrändern, aber auch in Gärten. Bei Berührung und Kontakt mit dem Pflanzensaft entzündet sich die Haut nach rund 20 Minuten.

Weitere Informationen gibt es in einer Broschüre auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz unter www.lanuv.nrw.de (Suchbegriff: Riesen-Bärenklau) und beim Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises. Ansprechpartner ist Hermann Knüwer, Tel. 02303 / 27- 21 70.