Junge nach Spielunfall fast in reißender Hönne ertrunken
09.03.2009 | 18:21 Uhr 2009-03-09T18:21:00+0100Lendringsen. Selbst ein gestandener Mann hätte angesichts der großen Strömung kaum eine Überlebenschance gehabt. Schutzengel müssen gestern Nachmittag gegen 16.30 Uhr einen Lendringser Jungen vor dem Ertrinken in der Hönne bewahrt haben.
Sie hatten nur spielen und Rad fahren wollen... Unweit des neuen Lendringser Sportplatzes (Ex-Eisenwerk) dann diese Alptraum-Situation: Ein Junge rutscht mit seinem Hinterrad so unglücklich weg, dass der Fahrer in der Hönne landet. Entsetzt sehen die Spielkameraden zu. Und alle drei Kinder erleben das Wunder dieses Tages in der Hönnestadt: Der Junge erreicht binnen kurzer Zeit eine kleine Insel, kann sich dort Luft für die Rettungsmaßnahmen verschaffen.
Parallel reagieren die Spielkameraden umsichtig. Sie laufen zu Bauarbeitern, die dann wiederum mit ihrem Handy die Feuerwehr alarmieren.
Die Retter erkennen am Einsatzort sofort: Ohne besondere Sicherungsmaßnahmen geht gar nichts. Denn selbst gestandene Frauen und Männer hätten angesichts der Strömung den Jungen kaum auf der Insel erreichen können. Für die erfahrenen Feuerwehrmänner — Übungen mit Überqueren der Hönne finden regelmäßig statt — war dieser Einsatz zwar alles andere als eine Routine. Aber die Rettung erfolgte zügig.
Riesengroße Erleichterung dann bei den Beteiligten und ein Appell der Retter an a l l e: „Vorsicht. Die Flüsse sind derzeit eine große Gefahr.”
10:42
Ein riesiges Dankeschön an die Retter!!! Dem Jungen kann man nur alles Liebe und Gute wünschen.