Polit-Nachwuchs
Junge Liberale gründen Ortsverband in Menden
22.03.2010 | 08:00 Uhr 2010-03-22T08:00:00+0100
Menden. Bundespolitisch schlägt der FDP zurzeit starker Wind entgegen. Doch die Basis zeigt sich vom Meinungstief unbeeindruckt. In Menden haben junge Anhänger gestern einen Ortsverband der Jungen Liberalen gegründet. Es ist der erste Ortsverband im ganzen Kreis. Vorsitzender ist Lars Börger.
Lokale Themen haben den 24-Jährigen zur Gründung des Ortsverbandes motiviert. „Wir wollen Missstände benennen”, sagt Börger und nennt als Beispiel die 400 000 Euro, mit denen die Stadt Menden den Bau eines „zweiten Vereinsheims für den BSV” unterstützt. Börger: „Wir wollen dazu beitragen, dass Geld nicht nur an einen Empfänger geht, sondern unter allen Bürgern verteilt wird.”
13 Mitstreiter hat der Student des Wirtschaftsrechts für solche Ideen gefunden. Zehn Stimmberechtigte wählten ihn gestern in der Kupferburg zum Vorsitzenden des JuLi-Ortsverbandes Menden. Stellvertretender Vorsitzender ist Dominik Rose (30), zum Schatzmeister wurde Tobias Weitkowitz (22) bestimmt, Beisitzer sind Kathrin Nitschke (30) und Lutz Griese (16).
Begleitet wurde die Gründungsversammlung von der JuLi-Kreisvorsitzenden Saskia Sattler, dem FDP-Kreisvorsitzenden Axel Hoffmann, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen und Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel sowie bekannten FDP-Größen aus Menden.
FDP-Stadtverbandsvorsitzender Markus Sälzer lobte die Nachwuchspolitiker: „Man kann es gar nicht hoch genug schätzen, wenn junge Leute an der eigenen Zukunft und der anderer Leute arbeiten wollen.” Zwar seien die JuLis vor allem eine Plattform, liberale Werte wie Freiheit, Toleranz und Leistungsbereitschaft wachsen zu lassen. Doch Sälzer findet es grundsätzlich gut, „dass Jugend zusammensteht, um Probleme zu lösen, die anstehen.”
Diese Haltung gilt in Menden offenbar über viele politische Strömungen hinweg. Bei der Gründungsversammlung der JuLis waren auch Vertreter der SPD-Nachwuchsorganisation JuSos und der Grünen Jugend anwesend, JU-Ortsvorsitzender Matthias Eggers fehlte nur wegen des zeitgleich laufenden CDU-Landesparteitages. Lars Börger betonte, dass der politische Nachwuchs von Menden gewisse Themen gemeinsam angehen wolle, „beispielsweis das Problem des Radikalismus”. Dazu werde Ende der Sommerferien möglicherweise ein Jugendforum in Menden veranstaltet. Börger: „Es gibt aber natürlich auch Themen, da muss man seine Wählerschichten bedienen. Wir werden versuchen, die Wirtschaft anzukurbeln.”
21:50
Herr Börger, Fehler werden nicht besser, auch wenn man Sie ständig wiederholt. Noch einmal: Der BSV Menden bekommt kein Geld für den Bau eines Vereinsheimes. Als sachkundiger Bürger sollte Ihnen der Verwendungszweck des Zuschusses bekannt sein. Schade, wenn man in jungen Jahren schon so verbohrt ist.
16:13
Und die Medien scheine sich momentan sowie so auf uns eingeschossen zu haben.
Herr Börger, das hat sich ihre Partei selbst zuzuschreiben. Ganz schlechter Stil, dass jetzt auf die Medien abzuschieben. Aber es passt ins Bild der FDP!
19:49
Lokal nichg so übel wie der alberne Westerwave als Außenministerdarsteller auf Bundesebene.
Schade das die FDP so weltfremd und menschenfeindlich ist. Der Markt schafft Probleme, er löst sie nicht, das können nur Menschen. Aber es geht bei der FDP eben nur um Geld und das eigene Portomonai, der Rest ist egal.
15:39
Leider haben sich ein paar Tippfehler im Text versteckt Dominic ist erst 20 und Kathrin ist älter. Außerdem möchte ich eine kurze Klarstellung zum BSV geben:
Leider kommt vieles in der Zeitung nicht so rüber, wie es gemeint bzw. gesagt wurde. Und die Medien scheine sich momentan sowie so auf uns eingeschossen zu haben. Ich möchte dem BSV auf keinen Fall seine guten Leistungen im Bereich Jugendsport absprechen! Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass man das Geld für alle verwenden hätte können. Denn das Geld für den Bau des neuen Vereinsheimes stammt nicht aus einem dafür vorgesehenen Budget, sondern aus nicht verwendeten Mitteln des Straßenbaues. Es hätte in der Verwendung also allen Mendenern zugestanden! Man hätte mit diesem Geld Bolzplätze errichten können. Für Jugendliche die sich gerne mit Freunden zum Fußballspielen treffen wollen, aber nicht einem Verein sind. Oder von diesem Geld zusätzliche Streetworker einstellen können, die die Jugendlichen von der Straße holen und sie beschäftigen.
Der BSV verfügt bereits über ein Vereinsheim und auch über Umkleidekabinen. Es hätte vollkommen ausgereicht wenn man die vorhandenen Strukturen modernisiert und den Rest in die oben genannten Sachen gesteckt hätte.
Da es aber so gekommen ist, wie es nun mal gekommen ist, haben wir Pandoras Büchse geöffnet. Denn in den nächsten Jahren dürfen wir den anderen Vereinen erklären warum nur der BSV eine Kunstrasenfläche und ein neues Vereinsheim hat.
Ich bin also keines Falls gegen die städtische Unterstützung von Vereinen, es muss sich allerdings in so einem Rahmen bewegen, das wir andere Aufgaben nicht vernachlässigen bzw. nicht wahrnehmen. Denn was bringt es wenn 300 Jugendliche ein neues Vereinsheim haben, aber 1000 andere sich nach der Schule nicht mit Freunden zum Kicken treffen können?
15:12
@1: Neid macht hässlich!
13:52
Ich frage mich gerade wer denn der Apotheker und wer der Hotelbesitzer sein soll?
Soweit ich die jungen Damen und Herren kenne, ist es mir auch nicht bekannt, dass einer von denen zu den Besserverdienern zählt.
Also:
Dämlicher und überflüssiger Kommentar eines politisch Verblendeten, wahrscheinlich haben auch sie am Samstag zu lange um den maroden Bahnhof gestanden und haben sich für den Erhalt eingesetzt.
13:47
Ich finds toll, dass junge Menschen, die im Leben noch was erreichen wollen, sich die FDP als politisches Zuhause aussuchen ! Und das öffentlich und zu einer Zeit, wo es uns laut der linken Presseschar ja so schlecht geht!
Macht weiter so und zeigt: Die FDP lebt !
13:31
So viele junge Apotheker, Hotelbesitzer und Besserverdienende - es ist ein schöner Anblick.