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Ingo Appelt präsentiert sein Programm „Göttinnen“ in Menden

18.02.2013 | 17:53 Uhr
Ingo Appelt präsentiert sein Programm „Göttinnen“ in Menden
In seinem Programm „Göttinnen“ nimmt Ingo AppeltFoto: WDR

Menden.  Früher war Ingo Appelt das Enfant terrible unter den deutschen Komikern. Heute hat er sich emanzipiert und macht Witze über den modernen Mann, der an den übermächtigen Frauen verzweifelt. Vor seinem Auftritt in Menden erzählt er, was er dem Publikum mit seinem Programm "Göttinnen" sagen möchte.

Früher war Ingo Appelt das Enfant terrible unter den deutschen Komikern. Heute hat er sich emanzipiert und macht Witze über den modernen Mann, der an den übermächtigen Frauen verzweifelt. Am Freitag, 1. März, präsentiert Appelt sein Live-Programm „Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten“ auf der Wilhelmshöhe.

Herr Appelt, am 1. März treten Sie in Menden auf. Haben Sie schon von Menden gehört oder waren Sie schon einmal hier?

Ich erinnere mich daran, dass ich vor einigen Jahren dort aufgetreten bin. Außerdem habe ich Verwandte in Fröndenberg.

Bereiten Sie sich speziell für Ihren Auftritt auf der Wilhelmshöhe vor? Müssen die Sauerländer damit rechnen, von Ihnen auf die Schippe genommen zu werden?

Nein, bei über 200 Terminen im Jahr kann man sich unmöglich auf jeden Auftritt vorbereiten. Ich komme nicht nach Menden, um Witze über das Sauerland zu machen.

Ihr Programm trägt den Namen „Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten“. Was wollen Sie dem Publikum damit sagen?

Frauen sind inzwischen fast unangreifbar geworden. Man muss sich nur Angela Merkel im Vergleich zu Christian Wulff anschauen. Sie dürfen sich heute alles erlauben, die Männer dagegen fast nichts. Die Zeiten des männlichen Balzverhaltens und Machotums sind vorbei. Ich sehe mich als Missionar, der den Leuten das vor Augen führt. Ich denke, dass da in Menden – wie überall – noch Aufklärungsbedarf herrscht.

Wie wollen Sie Ihr Publikum von der Bühne aus aufklären?

Zu den Frauen sage ich: „Versucht, Euren Mann so zu respektieren, wie er ist.“

Was raten Sie den Männern?

„Benehmt euch.“

„Frauen sind Göttinnen“ läuft bereits seit Mai 2011. Planen Sie ein neues Live-Programm?

Momentan nicht. Das Programm stimmt derzeit auf den Punkt und kommt gut an. Und bei Bedarf kann es ja weiter entwickelt werden.

Christoph Husemeyer

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