In Menden kommen 82 Kinder mehr zur Welt als im Jahr 2013

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Menden..  605 Kinder sind im Jahr 2014 in Menden geboren worden. Das sind 82 mehr als im Vorjahr. Diese Zahl hat die Stadtverwaltung in ihrer Standesamt-Statistik bekannt gegeben.

Was der Grund für den Anstieg der Geburtenzahlen ist, kann auch Manfred Gies vom Mendener Standesamt nicht genau festmachen. Ein Faktor könnte die gestiegene Zahl an Flüchtlingen sein, die in Notunterkünfte nach Wimbern und Hemer kommen, aber auch im Flüchtlingsheim an der Bischof-Henninghaus-Straße leben. So gab es 125 Geburten von Asylbewerber-Kindern, 2013 waren es nur 85.

Elisa und Mika neu in den Top Ten

Spitzenreiter bei den Vornamen sind Marie (12) und Alexander (10). Neu in den Top-zehn-Namen der vergangenen drei Jahre sind bei den Mädchen Elisa und Hanna, während es bei den Jungen Mika, Mats, Gabriel und Leo in die Spitzengruppe geschafft haben.

305 der Neugeborenen sind Mädchen, 300 sind Jungen. Der größte Teil der Mütter kommt aus Menden (305), dann folgen als Heimatstädte Hemer (150), Wickede (39) und Fröndenberg (37). Eine traurige Zahl: Im vergangenen Jahr gab es zwei Totgeburten.

Den Geburten gegenüber stehen die beurkundeten Sterbefälle: 2014 waren es 486. Das sind 25 mehr als im Vorjahr.

Sechs Lebenspartnerschaften

Im vergangenen Jahr hat es in Menden 239 Eheschließungen gegeben (2013: 238). Dazu gab es vier Nachbeurkundungen von Ehen, die im Ausland geschlossen worden waren. Bei 62 Prozent der Eheschließungen sind beide Ehepartner zuvor ledig gewesen. Zugenommen hat die Zahl der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften: 2014 gaben sich sechs Paare dieses Ja-Wort.

Die Mendener sind Traditionalisten: Der größte Teil der frisch getrauten Frauen in Menden nimmt den Nachnamen des Mannes an – nämlich 91 Prozent. Das ist ebenfalls ein Ergebnis der Standesamtsstatistik. Acht Prozent aller Ehepaare haben auch nach der Trauung getrennte Namen. Neun Prozent der Männer nehmen den Namen ihrer Frau an. Für eine Namens-Hinzufügung, also einen Doppelnamen, entscheiden sich 13 Prozent der Ehepaare.