IMW will wachsen und weiter mitreden
12.05.2010 | 16:46 Uhr 2010-05-12T16:46:00+0200
Menden. Welche Regierung NRW künftig lenken wird, steht noch in den Sternen. Für Menden wünscht sich der Initiativkreis Mendener Wirtschaft (IMW) jedenfalls eine breit angelegtes Bündnis: „Lassen Sie uns eine große Koalition schmieden”, sagte IMW-Vorstandssprecher Andreas Wallentin.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des IMW am Dienstagabend rief Wallentin die Entscheidungsträger der Stadt zur Zusammenarbeit auf, um Menden voranzubringen. Der Schulterschluss zwischen IMW und Bürgermeister Fleige funktioniert schon, wie Wallentin erklärte. Es gebe monatliche Gespräche. „Er nimmt Teil am wirtschaftlichen Leben und ist nicht beratungsresistent”, lobte der IMW-Vorsitzende. „Wir können uns nicht beklagen.”
Für seine Top-Veranstaltung „Menden á la Carte” bereitet der IMW ein musikalisches Rahmenprogramm von Klassik bis Rock vor. Jazz, Schlager, spanische Folklore und sogar ein Mundharmonika-Orchester sollen die Veranstaltung vom 13. bis 15. August bereichern.
„A la Carte” hat die größte Außenwirkung für den IMW. Dass im Hintergrund zahlreiche Arbeitskreise Themen wie Familienfreundlichkeit der Stadt, Stadtverschönerung, Stadtmarketing oder Wirtschaftsförderung „beackern”, betonte Vorstandssprecher Andreas Wallentin. Allerdings wolle man künftig Prioritäten setzen und Arbeitskreise zusammenfassen. Wichtig bleibe jedoch, eigene Lösungen für Probleme zu entwickeln, dabei konstruktiv mit anderen zusammenzuarbeiten und nicht auf Kritik zu verzichten.
Der Initiativkreis ist bei alledem längst keine kleine Runde mehr, sondern eine Institution beachtlicher Größe: Mehr als 260 Mitglieder zählt der IMW. „Deshalb haben wir das einstmals als ehrgeizig eingestufte Ziel 250+ umbenannt und sind auf dem Weg 300+”, verkündete Wallentin.
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