Ideen da, aber noch keine Projekte greifbar
09.12.2009 | 07:00 Uhr 2009-12-09T07:00:00+0100Menden. Gleich mehrere Städte in Südwestfalen haben bereits fleißig Zertifizierungssterne für die Regionale 2013 gesammelt. Als Dienstag in Soest der Vergabeausschuss tagte, war Menden mehr außen vor.
Stefan Sommer, Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, sieht in Bezug auf die Regionale noch keinen Zeitdruck: „Es ja nicht so, dass wir seitens der Stadt keine Ideen hätten. Wir befinden uns in mehreren Bereichen noch in der Projektphase.”
Viel spricht im Moment dafür, dass die von Bürgermeister Volker Fleige ins Gespräch gebrachte Museumsinsel Top-Projekt für die Regionale sein könnte. Museum und Schmarotzerhaus bilden bereits eine Achse. Und die Idee mit einem Schützenmuseum im ehemaligen Hospiz — ebenfalls in der Nachbarschaft — hatte bereits vor Jahren politische Unterstützung im Kulturausschuss bekommen.
Problem Nothaushalt
Nicht nur Stefan Sommer sieht vor allem im Bereich der Stadtgestaltung und -planung Regionale-Perspektiven: „Da gibt es bei uns im Rathaus verschiedene Überlegungen, die aber derzeit noch nicht projektreif sind.”
Zwar werden die Regionale-Aktivitäten vom Land bezuschusst, gleichwohl stehen die meisten Kommunen in Südwestfalen vor einem gravierenden Problem: In Zeiten von Nothaushalten müssen gegenüber der Kommunalaufsicht sämtliche freiwillig getätigten Ausgaben gerechtfertigt werden. Sommer: „Diesen Faktor darf man nicht unterschätzen. Wir bleiben dran am Thema.”
19:57
Wie wäre es damit, einen Ideenwettbewerb für den Bahnhof auszuschreiben?
Die menschenfreundliche Umgestaltung der Verkehrswege in der Mendener Innenstadt wäre sicherlich auch ein lohnendes Projekt.