Hilfe und Stärkung durch die Supervision

Supervision beim Hospizkreis..  In Ihrer Berichterstattung über die Arbeit des Hospizkreises im vergangenen Jahr geht es auch um das Stichwort „regelmäßige Supervision”. Hierzu möchte ich verdeutlichen: Was ist Supervision?


Ein ambulanter ehrenamtlicher Hospizdienst sollte, wie jede Gruppe in Haupt- oder Ehrenamt, die sich in existenzieller Weise um Hilfe für Menschen einsetzt, in regelmäßigen Abständen den Dienst eines externen Supervisors/einer Supervisorin in Anspruch nehmen können. Es geht darum, sich in der Gruppe unter qualifizierter Leitung über alles austauschen zu können, was im Dienst oder durch den Dienst eine persönliche Belastung und Beschwer für ein Gruppenmitglied geworden sein kann. Auch Dinge aus dem privaten Umfeld außerhalb des Dienstes, die Auswirkungen auf den Dienst haben können, können eingebracht werden. Der Hospizkreis hat die regelmäßige Supervision (etwa alle sechs Wochen) seit Beginn seiner ehrenamtlichen Arbeit für alle aktiv tätigen Begleiterinnen und Begleiter verpflichtend eingeführt.


Ich glaube sagen zu dürfen, dass dies wohl für jeden von uns eine große Hilfe und Stärkung in unserem Dienst, ja ein besonderes Geschenk geworden ist!
Wilderich v. Boeselager, Menden