Hexenteich soll früher ran

Menden..  Auf der Suche nach Alternativen für das energie- und kostenintensive Pumpwerk am Hexenteich ist die Stadtverwaltung fündig geworden: Die Verlegung eines offenen Rohres neben dem Teich soll die Versickerung gewährleisten. Dies sei nicht nur die günstigste Lösung, sondern auch die einzig machbare. Denn die zunächst ins Auge gefasste Versickerung in einem Teilbereich des Teiches selbst kann die Regelung des Wasserstandes nicht dauerhaft sicherstellen, das ergaben Untersuchungen. Inzwischen sei der Ingenieursauftrag für Vorplanung, Kostenschätzung und hydrogeologische Untersuchung erteilt. Die Kämmerei wollte nun die Kosten für die Leitungsverlegung in den Entwurf des Investitionsprogramms für 2017 aufnehmen.

„Warum zwei Jahre abwarten?“

Dem widersprach Hubert Schulte (CDU) jetzt im Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen: „Wenn wir da viel Geld sparen können, dann sollten wir das noch in diesem Jahr tun. Warum zwei Jahre abwarten? Das gehört jetzt umgesetzt, alles andere wäre eine Fehlentscheidung.“

Die Verwaltung muss dazu nun eine Stellungnahme erarbeiten.