Heute im Schulausschuss: Politiker und Eltern mit Fragen an die Verwaltung

Menden..  Gleich drei Anträge zur Schullandschaft in Menden haben die heute ab 17 Uhr im Ratssaal tagenden Politiker des Schulausschusses zu gewärtigen.
Die CDU-Fraktion beschloss nach WP-Informationen gestern Abend folgende Zügigkeiten für weiterführende Schulen zu beantragen: Das Gymnasium soll bis zu sechs Eingangsklassen aufnehmen, die Gesamtschule bis zu fünf, die Realschule Menden vier und die Realschule Lendringsen zwei. Sollte wider Erwarten, wie es weiter hieß, die RSL keine Eingangsstufe erhalten, seien alle sechs Realschulzüge in Menden zusammenzufassen. Die FDP-Fraktion stellte einen Antrag, in dem sie fünf Fragen beantwortet haben will. Zunächst, warum die Zügigkeiten schon vor den Anmeldeterminen festzulegen sind. Und: Sollte es dazu eine Mitteilung der Bezirksregierung geben, wollen die Freien Demokraten sie vorgelegt bekommen. Erklärt haben wollen die Liberalen dann von der Leitung der Gesamtschule, wie aus deren Sicht die Mischung aus potenziellen Haupt- und Realschülern sowie Gymnasiasten ins Werk zu setzen ist – und wie die Aussichten auf das Zustandekommen einer gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule sind. Schließlich soll die Verwaltung den Ausbaustand der Rodenbergschule darstellen, die bekanntlich im Sommer die 5. und 6. Klassen des Gymnasiums aufnehmen soll.
Leitung, Kollegium und Eltern der Gesamtschule Menden wollen Klarheit über deren künftige räumliche Verhältnisse erhalten. Denn bisher sehen sie noch nicht, wie die Anforderungen eines Ganztagsbetriebs sowie der gymnasialen Oberstufe im heutigen Realschulgebäude erfüllt werden sollen, das die Gesamtschule ab Sommer nutzen soll. Da man in die Jahrgangsstufe 8 geht, bleibe wenig Zeit für An- oder Umbauten. Es fehle aber noch an Fach- und Kunsträumen, Oberstufen- und Beratungsräumen, Bibliothek oder Mediothek, Räumen für inklusives Lernen sowie an 200 Quadratmetern für die Ganztagsbetreuung.