Heimatverein Frömern erkundet Sammelbecken bei Lünern

Frömern..  Mitglieder des Heimatvereins Frömern, Freunde und Interessierte treffen sich am Samstag, 22. Oktober, um 14 Uhr zur Herbstwanderung. Treffpunkt ist die Schreinerei Lange, Ecke Twiete – Ibbingsen.

Durch den Backenberg geht es über die „Pastorenbrücke“ des Lünerner Baches zum neuen Bauwerk zur Absicherung der unter dem Haarstrang nördlich liegenden Dörfer Lünern, Mühlhausen und Uelzen. Anfang des Monats wurde das monumentale Bauwerk mit 200 Meter Dammkrone und 300 Millionen Litern Fassungsvermögen seiner Bestimmung übergeben.

Wer den Jahresverlauf des Bachstandes des Lünerner Baches in Frömern bewusst wahrnimmt, fragt sich, wie und wann solche Wassermassen zusammenkommen sollen. An 340 Tagen im Jahr wird über den einen der beiden Bachläufe, die das Becken speisen, so gut wie kein Wasser aus Frömern eingeleitet. Der Bachlauf versiegt auf halber Strecke zum Backenberg in unterirdische Wasserführungen. Lediglich der Sauberwasser-Anteil hinter der Kläranlage Frömern speist nahezu stetig ein. Auch der Kessbürener Bach, zweiter Zulauf für das Stauwerk, hat in der Regel geringe Fördermengen.

Das Bauwerk wird in erster Linie der steten baulichen Versiegelung und schneller werdenden Abläufe hohen Regenaufkommens gerecht und verhindert, dass die nördlichen Dörfer unterhalb der B1 unter Wasser geraten. In früheren Jahren sorgten viele kleine Speicher in den Dörfern dafür, dass trotz Schauern mit hoher Niederschlagsmenge ein massive Überflutung von Häusern ausblieb. Es geht über neun Kilometer. Gegen 17 Uhr werden die Wanderer wieder in Frömern zurück sein. Wem der gesamte Weg zu anstrengend ist, der stößt gegen 15.15Uhr vor Ort im Bimbergtal hinzu.