Halbierung der Wahllokale wäre rechtens

Menden..  Für Unruhe in der Politik sorgt die geplante Halbierung der Zahl der Wahllokale zur Bürgermeisterwahl am 13. September. Wie berichtet, hatte sich Bürgermeister Volker Fleige im letzten Rat vorbehalten, die Antwort auf eine CDU-Anfrage dazu schriftlich zu geben. Dies ist noch nicht erfolgt. Zur Bürgermeisterwahl sind bisher drei Kandidaten nominiert: Volker Fleige (SPD), Martin Wächter (CDU) und Bruno Homberg (UWG). Sollte keiner von ihnen die absolute Mehrheit erreichen, würde 14 Tage später noch die Stichwahl unter den beiden stärksten Kandidaten folgen.

Höchstens 2500 Einwohner pro Lokal

Laut Schreiben der Verwaltung an die Parteien sind nur 22 Wahllokale vorgesehen, während es bei der Kommunalwahl im Mai 2014 noch 46 waren. Das würde an vielen Stellen längere Wege zur Urne bedeuten – und ungeachtet der Briefwahlmöglichkeit die Wahlbeteiligung eher schmälern, fürchtet der Lendringser Ortsunionschef Wolfgang Exler.

Laut Kommunalwahlgesetz teilt aber der Bürgermeister, unabhängig davon, ob er selbst kandidiert, die Wahlbezirke in Stimmbezirke ein. Dabei darf ein Stimmbezirk maximal 2500 Einwohner umfassen. Das käme auch bei 22 Anlaufstellen hin.

Alle Stimmbezirke auf einen Blick

Die 22 aufgeführten Wahllokale sind: Kath. Pfarrheim Halingen, Nikolaus-Groß-Schule Bösperde, Kita Bösperde, Kath. Pfarrheim Schwitten, Bodelschwinghschule, Anne-Frank-Schule, Bonifatiusschule, Stadtteiltreff Anne-Frank-Schule, Kita Vollmersbusch, MTGZ, Seniorenwohnpark Bodelschwinghstraße, Bürgersaal, Albert-Schweitzer-Schule Lahrfeld, Wilhelmshöhe, Heilig-Geist-Gymnasium, Pfarrheim Heilig-Kreuz, Gaststätte Hünnies, Mehrzweckhalle Oesbern, Josefschule Lendringsen, Adolf-Kolping-Schule Hüingsen, Realschule Lendringsen, Albert-Schweitzer-Schule Lendringsen.