Händler fordern den Erhalt innenstadtnaher Parkplätze
20.02.2010 | 13:00 Uhr 2010-02-20T13:00:00+0100Menden. Die Werbegemeinschaft hatte am Donnerstag erstmals auch Nichtmitglieder aus der Innenstadt zu einem Händler-Stammtisch ins Haus Oberkampf eingeladen. Vorsitzender Ulf Schulte-Filthaut berichtet über die Ergebnisse der Veranstaltung, die so erfolgreich war, dass sie fortgesetzt werden soll.
Westfalenpost: Herr Schulte-Filthaut, wie ist die Premiere des Händler-Stammtisches gelaufen?Ulf Schulte-Filthaut: Es waren 40 Kaufleute da, doppelt so viele wie angemeldet und überwiegend Nicht-Mitglieder. Wir hatten die Veranstaltung bewusst offen gehalten für alle Interessierten aus der Innenstadt, um uns auszutauschen über Themen, die uns berühren und Sorgen machen.
Frage: Und welche Themen sind das?Schulte-Filthaut: Die Sorgen sind größer, als wir dachten. Viele Händler fürchten, dass das Parkhaus Nordwall geschlossen oder abgerissen wird und dann innenstadtnahe Parkplätze für die Kunden fehlen. Diese Sorge überlagert auch andere Themen wie die Verschönerung der Innenstadt. Wenn das Geld knapp ist, so der Tenor, sollte es lieber in die Sanierung des Parkhauses fließen als in die Offenlegung eines Baches.
Frage: Heißt das, den Händlern ist die Verschönerung der Innenstadt nicht wichtig?
Schulte-Filthaut: Wir unterstützen die Ideen des Innenstadtkonzeptes. Wir haben uns auch aktiv eingebracht. Aber vom Gesamtpaket her muss es beim Thema Parkplätze stimmen. Der Parkplatz Schlachthof und das Parkhaus sind nicht dasselbe. Wir benötigen kundenfreundliche, innenstadtnahe Parkplätze für den Wettbewerb mit der grünen Wiese. Sollten diese Parkplätze wegfallen, werden wir uns massiv wehren. Man könnte auch das Parkdeck Rewe/Post aufstocken, aber eine Aufstockung am Schlachthof bringt nichts.
Frage: Hat sich der Stammtisch Gedanken über die Leerstände der Innenstadt gemacht?Schulte-Filthaut: Es waren auch die viel gescholtenen Immobilieneigentümer aus der Innenstadt anwesend. Aber das Problem ist, dass wir zurzeit den attraktiven Ankermietern nicht die großen Ladenflächen in 1a-Lage bieten können, nach denen gefragt wird. Der Bürgersaal würde von solchen Mietern mit Kusshand genommen, darauf haben wir aber keinen Zugriff. Umnutzen oder abreißen und an der selben Stelle als Verkaufsfläche neu bauen wäre eine Möglichkeit.
Frage: Hat der Stammtisch weitere Anregungen entwickelt?Schulte-Filthaut: Es ist eine bessere Koordination zwischen Stadtverwaltung, Händlern und Immobilienbesitzern nötig. Deshalb finden wir die Stelle eines Citymanagers nützlich, beispielsweise wenn es um Anfragen der Ankermieter geht. Die müssen heute noch jeden Immobilieneigentümer einzeln anfragen.
Frage: Wie geht es mit dem Händlerstammtisch weiter?Schulte-Filthaut: Wir haben die Rückmeldung bekommen, dass der Weg richtig ist, möglichst viele mit ins Boot zu holen und das Wir-Gefühl unter den Händlern zu stärken. Wir wollen den Stammtisch deshalb drei bis viermal im Jahr veranstalten.
09:15
@ osis: 1. Wenn Sie schon mit wissenschaftlichen Vorträgen argumentieren ,dann sollten es auch passende sein. Wenn man sich die Inhalte der Veranstaltung ansieht, dann ist dieses wohl kaum etwas für Händler.
2. Weiter bei der Wissenschaft: Wieviel % der Kunden einer (unserer) Innenstadt reisen denn mit dem Fahrrad an?? Auch wenn ich es für richtig und gut halte, dass Fahrradwege in Menden ausgebaut werden, so ist dieses wohl erstmal ein nachrangiges Ziel bei der derzeitigen Innenstadtsituation. Dieses sollte bei einer Renovierung dieser mit aufgegriffen werden und ausreichend Stellplätze an den Stdteingägenn geschffen werden. Aber derzeit löst das bestimmt nicht die Probleme.
Ich denke sowohl Stadt(entwicklung) als auch der Handel müssen schnellstmöglich zusammenfinden. Der Handel kann nicht immer ALLES auf die Stadt scheiben, nur weil es nicht gut aussieht. Parkplätze sind bestimmt kein Thema! Die Stadt muss Ihre Fehler in der Stadtplanung erkennen und korrigieren. PRIORITÄTEN setzen heißt das Zauberwort. Vieleicht sollte sich der Handel/Die Eigentümer mal über Eigeninitiativen in anderen Städten informieren. Da gibt es bestimmt Beispiele, was man auch ohne das große Geld für eine Sanierung der Innenstadt machen kann.
12:29
Wow, ... Ich bin heute mal echt überrascht von den vielen positiven Kommentaren hier.
Das liest sich ja richtig intelligent. SInd die A46-Trolle alle im Urlaub?
Menden ist eine hübsche Kleinstadt die an Großstadtwahn erkrankt ist.
Einen Anstoß könnten sich Händler hier holen:
http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/rp/termine.html?&tx_keyac_pi1[showUid]=387&no_cache=1&tx_keyac_pi1[backPid]=3
23:47
zu #8
gemeint ist bei den Öffnungszeiten natürlich natürlich (Adverb), nicht natürliche (Adjektiv) ....
23:44
Wie die meisten hier schon gesagt haben, sind noch mehr Parkplätze eher nachrangig.
Bessere Erreichbarkeit zu Fuß, mit dem Rad (Abstellmöglichkeiten!), per Bahn & Bus (u. a. Bahnhof)
sowie Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Verschönerung, interessante und belebende Elemente und natürliche verbraucherfreundliche Öffnungszeiten und zur Bedeutung und zum Bedarf Mendens und seines Einzugsgebietes passende Palette von Geschäften sind weitaus wichtiger.
16:24
na ich denke menden hat genügend frei parkplätze ich sehe das immer wieder in der unterstadt sprich unnaer straße die parkbuchten sind immer frei . was menden braucht ist ein gescheites konzept und nicht eine blöde diskussion über parklätze so ein QUATSCH:::::::
zb , könnten sich die händler an einem gemeinsamen konzept beteiligen zu einheitlichen öffnungszeiten ( geht ja gar net ein textiler macht mittags zu ein blumenladen auch wo gibt es das in unserer heutigen zeit) , unter anderem könnten die hauseigentümer mal ihre immobilen genau betrachten und dann urteilen ob die miete gerecht ist,,,,,,, ist das ein vorschlag ??????
15:48
Zitat:
wir brauchen bezahlbare mieten, attraktive geschäfte, mehr jugendarbeit, einen neuen bahnhof und politiker denen unsere stadt am herzen liegt und nicht ihr persönlichen interessen!!!!
Zitatende.
Bravo. Genau das. Dann klappts auch mit dem Handel!
15:06
Haben die Händler eigentlich einmal in die Landesbauordnung geschaut, wonach jeder selbst für die notwendigen Stellplätze sorgen muss und dies auch seitens der Stadt nachgefordert werden kann, wenn bestimmte Vorausetzungen vorliegen. Vielleicht sollten sich die Händler einmal an den Gedanken gewöhnen und sich an den Kosten für Parkhäuser beteiligen, es kann nicht nur das eigene Geschäft gesehen werden.
Die Händler sollten sich mal zum nächsten Stammtisch einen Vertreter des Bauamtes einladen, der sie einmal über die Rechtslage informiert. Es kann nicht alleinige Sache der Bürger sein, den Parkplatzbedarf zu Gunsten der Händler abzudecken. Auf der grünen Wiese werden die Stellplätze auch von den Gewerbetreibenden gezahlt, also muss die Stadt auch für einen Ausgleich dieses Aufwandes durch den innerstädtischen Handel allein schon aus Gründen einheitlicher Bedingungen für beide Seiten sorgen. Also Hänler, werdet doch mal aktiv.
13:12
parkplätze gibt es...
...allerdings sollte man vermeiden auch nur eine minute zu spät zu seinem auto zu kommen...
wir ham nämlich auch ein paar äusserst motivierte Politessen die scheinbar mit sehr viel freude autokennzeichen in ihren computer tippen...gibts wohl ab 50 geschriebener tickets ne provision???menden braucht geld...und das spürt man...kundenfreundlichkeit ist was anderes und ein entspanntes einkaufserlebnis ebenso!!!(in lendringsen gehts doch auch!!!)
...aber ma butter bei die fische...was brauchen wir parkplätze wenn wir keine geschäfte mehr haben...!?!?...
...und die idee mit der freilegung des baches hat nur einen vorteil...wer ein natürliches bedürfnis verspürt muss nicht mehr in die dunklen ekeligen öffentlichen toiletten...und der bahnhofsdurchgang wird vll verschont bleiben...nachts wird unser stadtbach zu einem riesengroßen notdurft arsenal...
wir brauchen bezahlbare mieten, attraktive geschäfte, mehr jugendarbeit, einen neuen bahnhof und politiker denen unsere stadt am herzen liegt und nicht ihr persönlichen interessen!!!!
10:30
Wer bereit ist in Menden fünf Minuten zu laufen
findet immer einen Parkplatz.
Parken
Gebührenfreie Parkplätze in Menden
? Battenfelds Wiese (1): Gesamt: 238
? Hallenbad (2): Gesamt: 74 (1 Behindertenparkplatz)
? Brückstraße/Twiete (3): Gesamt: 113
? Walramstraße (4): Gesamt: 46
? Bodelschwinghstraße (8): Gesamt: 49
? KME-Gelände (8): Gesamt: 120
? Walram-Gymnasium (9): Gesamt: 49
- Die Parkplätze stehen außerhalb der Schulferien ab 14:00 Uhr zur Verfügung -
? Wilhelmshöhe (15): Gesamt: 66 (3 Behindertenparkplätze)
? Lenzenplatz (16): Gesamt: 78
? Am Ziegelbrand (19): Gesamt: 111
? Grohegelände (17): Gesamt: 400
Parkscheibenpflichtige Parkplätze in Menden
? Bahnhof (18): Gesamt: 48
? Lenzenplatz (16): Gesamt: 16
1344 Gebührenfreie Parkplätze
Gebührenpflichtige Parkplätze in Menden
? Parkhaus Nordwall (13): Gesamt: 280 (4 Behindertenparkplätze)
? Tiefgarage Rathaus (11): Gesamt: 100 (4 Behindertenparkplätze)
? Krankenhausweg (7): Gesamt: 23 (4 Behindertenparkplätze)
? Josefschule (10): Gesamt: 31 (1 Behindertenparkplatz)
? Westwall/Neumarkt (11): Gesamt: 11 (1 Behindertenparkplatz)
? Platz Schulze-Bertelsbeck (14): Gesamt: 21
Zusätzlich zu den oben aufgelisteten Parkplätzen bestehen entlang folgender Straßen weitere Parkmöglichkeiten (Parkscheibe oder Parkschein):
? Gartenstraße
? Unnaer Straße
? Kolpingstraße
? Wilhelmstraße
Weitere Behindertenparkplätze finden Sie an folgenden Punkten:
? Westwall (Eingang Rathaus)
? Kolpingstraße (in Höhe Kapellenstraße)
? Unnaer Straße (vor Postapotheke)
? Turmstraße
? Somit stehen in Menden 1878 Parkplätze zur Verfügung ohne Gartenstraße
? Unnaer Straße
? Kolpingstraße
? Wilhelmstraße
Nur zum Vergleich Iserlohn hat 1881 Parkplätze
?
08:25
Eine Aussage zum Radverkehr? Aber Osis, ich bitte sie.
Da zeigen sich die Konservativen um Schmidt und Co. im Kommunalwahlkampf schön werbewirksam mit Fahrrad und versprechen diesem Wählerklientel neue Radwege und Vernetzungen.
Und jetzt? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Wir Konservativen haben Wichtigeres zu tun!
Zum Beispiel die Autobahn nach Menden holen! All die auswärtigen motorisierten Menschen aus den umliegenden Städten, die nur darauf warten, schnell nach Menden zu kommen und dort in all den Bäckereien und Handyläden Umsatz zu generieren. Woanders können diese ihr Geld nämlich nicht loswerden.
Nur das bringt unsere expandierende Stadt voran aber doch nicht diese kaufkraftlose Fahrradvolk!