Gymnasium: Bezirksregierung erwägt Ausschreibungs-Verzicht

Menden..  Die Bezirksregierung Arnsberg erwägt, auf die Ausschreibung der Leiterstelle des künftigen „Gymnasiums der Stadt Menden“ zu verzichten. Stattdessen könne man eine der bisherigen Leitungen von Walram- und Heilig-Geist-Gymnasium für das Rektorenamt der Fusionsschule vorschlagen. „Beide kennen die eigene und die andere Schule sowie die Kollegien gut. Das kann in der schwierigen Phase des Zusammenwachsens von großem Vorteil sein“, skizzierte gestern Pressesprecher Dr. Christian Chmel-Menges auf Anfrage der WP die aktuellen Überlegungen im Arnsberger Schuldezernat. Darin einbezogen seien auch die Schulrechtler, da es um eine Neugründung gehe.

Auch wenn Chmel-Menges keine Namen nennt: Ohne Ausschreibung kämen demnach nur Christel Schmidt-Timmermann und Dr. Thomas Hardt in Betracht, wobei die Walram-Chefin näher am Ruhestand steht als der HGG-Leiter.

Chmel-Menges erklärte dazu nur, beide bisherigen Schulleiter hätten „bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen“. Und: Eine Entscheidung über einen Verzicht auf die öffentliche Ausschreibung sei im Arnsberger Schuldezernat noch nicht gefallen. Es gebe aber „ein klares Konzept mit klaren Präferenzen“ in dieser Frage. Welche das sind, sagte Chmel-Menges mit Blick auf das einzuhaltende Prozedere noch nicht.

Jedes Votum der Schulbehörde werde „ohnehin nur in enger Abstimmung mit der Stadt als Schulträger fallen“, und in Menden stehe am 12. Februar erst noch der Ratsbeschluss über die Zügigkeit des neuen Fusionsgymnasiums an.

Den habe man in Arnsberg abzuwarten. Eine abschließende Lösung zur Personalfrage solle dann Ende Februar spruchreif sein.