Gymnasium-Anbau steht für neue Ära

Richtfest Walram für den Anbau des Gymnasium: Das Foto zeigt die Schulleiter Christel Schmidt-Timmermann (Walram) und Dr. Thomas Hardt (HGG) im Gespräch.
Richtfest Walram für den Anbau des Gymnasium: Das Foto zeigt die Schulleiter Christel Schmidt-Timmermann (Walram) und Dr. Thomas Hardt (HGG) im Gespräch.
Foto: WP

Menden..  Es war ein Richtfest in bitterer Kälte bei Minusgraden. Und doch wurde es vielen Festgästen gestern Mittag am Walram-Gymnasium warm ums Herz. Von Tag zu Tag wird für Mendener mehr sichtbar, wie groß die Bauforschritte beim Anbau für das städtische Gymnasium sind. Und symbolträchtig wandten sich zwei Schulleiter an die offiziellen Vertreter: „Wir tun alles, um zu einem guten Zusammenwachsen der beiden Gymnasien beizutragen“, äußerten sich Walram-Chefin Christel Schmidt-Timmermann und ihr HGG-Kollege Dr. Thomas Hardt.

Um knapp 400 Quadratmeter wird das Walram-Gymnasium vergrößert. Planerisch liegt die Hoheit in Händen des heimischen Architekturbüros Vedder und Berndes. Vor allem für das Lehrerzimmer für das noch zusammenzuführende Großkollegium der beiden jetzigen Gymnasien und die Pausenaufenthalte für Schüler wird der Anbau genutzt.

Bürgermeister Volker Fleige betonte mehrfach, wie sehr der Anbau und das Zusammenwachsen Reaktionen auf große Veränderungen in Menden seien: „Das ist ein riesengroßer Schritt in Jahren mit vielen Veränderungen und Neuerungen. Wir mussten unsere Strukturmaßnahmen an die Demografie anpassen.“ Aber das keineswegs nur als bloße Reaktion, sondern zugleich zukunftsorientiert: „Wir wollen in und für Menden eine Schullandschaft, die höchsten Ansprüchen genügt.“

Heimische Unternehmen tätig

Die inhaltlichen Ansprüche setzen ein nicht minder anspruchsvolles bauliches Profil voraus. Für die Arbeiten am Anbau sind vielfach heimische Unternehmen tätig, bei denen Politik und Verwaltung alles in besten Händen wissen. Dazu gehören untern anderem Krutmann und Nolte.

Fleige erinnerte zudem an eine von niemandem gewollte Parallelität zweiter Ereignisse und bat um eine Schweigeminute. Just in den Minuten des Richtfestes wurde der überraschend verstorbene Eghard Schmöle (64), langjähriger Vorsitzender des Walram-Fördervereins, auf dem evangelischen Friedhof Am Hahnenbusch beigesetzt.