Gut Rödinghausen: Abschluss des Vertrags nächste Woche
01.10.2007 | 21:40 Uhr 2007-10-01T21:40:27+0200Menden. (ars) Für den rechtlichen Berater des Verwaltungsvorstandes steht der Zeitplan: "In der nächsten Woche werden wir die Verträge für den Kauf des Gutes Rödinghausen unter Dach und Fach haben", sagte gestern Sebastian Arlt aus der städtisch
Nach der Einigung mit der jetzigen Besitzerin (auf Erbpacht) Helgas Mense-Ermert wird weiter darüber diskutiert, ob die Stadt beim Abwehren des Kaufversuchs des NPD-Funktionärs Jürgen Rieger vorschnell gehandelt habe. "Der Bürgermeister wollte das Thema vom Tisch haben, bevor er in den Urlaub gegangen ist", sagte ein Politiker im WP-Gespräch, der nicht genannt werden wollte. "Der Preis ist ganz schön hoch, diese Befindlichkeit des Bürgermeisters zu bedienen."
Derweil hinterfragen andere die wirtschaftlichen Probleme durch den Kauf des Gutes. Man habe sich an etwas gebunden, das die Stadt gar nicht benötige - unabhängig von den Diskussionen über Nutzungsmöglichkeiten. Der politische Preis sei sehr hoch, den Menden zur Abwehr eines NPD-Schulungszentrums zahle.
Nach WP-Informationen liegt der Kaufpreis doch deutlich über einer halben Million Euro. "Man hätte vor dem Kauf noch abwarten und die Beweggründe Riegers untersuchen sollen", sagen Kritiker. Dann hätte sich vielleicht auch am Preis noch etwas machen lassen. Bürgermeister Düppe indes hatte darauf gedrängt, die möglichen NPD-Pläne für das Gut so schnell wie möglich durch eigene Aktivität zu stoppen.
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