Grüßen bald englische Palastwachen in Menden?
12.02.2012 | 16:38 Uhr 2012-02-12T16:38:00+0100
Menden. Bislang ist er eher blass und unscheinbar. Doch das soll sich nun ändern. Der Platz an der Ecke Bismarckstraße/Droste-Hülshoff-Straße – der Eingangsbereich zur ehemaligen britischen Kaserne – soll komplett neu gestaltet werden. Verschiedene Ideen sollen dafür sorgen, dass der Bereich ein echter Hingucker wird.
Bislang ist er eher blass und unscheinbar. Doch das soll sich nun ändern. Der Platz an der Ecke Bismarckstraße/Droste-Hülshoff-Straße – der Eingangsbereich zur ehemaligen britischen Kaserne – soll komplett neu gestaltet werden. Verschiedene Ideen sollen dafür sorgen, dass der Bereich ein echter Hingucker wird.
Ursprünglich war nach einem fast drei Jahre alten Beschluss des Bauausschusses vorgesehen, dass die Stadt die finanziellen Mittel zur Umgestaltung zur Verfügung stellen sollte. Da das aber nicht möglich war, wurden Sponsoren gesucht, die nun die Kosten von insgesamt maximal 8000 Euro übernehmen. Für tatkräftige Unterstützung sorgen darüber hinaus auch Anwohner, die Beschäftigungsinitiative und Stadtteileinrichtungen.
Anwohner haben bereits kreative Ideen entwickelt, um dem Platz einen einzigartigen Charakter zu verleihen und auch ein Stück Mendener Geschichte für sich greifbar zu machen. So soll beispielsweise eine ausgediente britische Telefonzelle auf ein Podest mit Beetbepflanzung gestellt und zu einem Kunstobjekt umgestaltet werden. In der Telefonzelle könne dann, so die Idee, eine typische englische Palastwache oder auch E.T. – der Außerirdische, der nach Hause telefoniert – nachgebildet sein. Für den geschichtlichen Bezug zur einstigen britischen Kaserne soll auch ein selbstgebauter Thron sorgen.
Weitere Hingucker sollen ein oder zwei Kübelgärten sein, die von Kindern aus den Institutionen im Stadtteil (Schule, Kita, Stadtteiltreff) gestaltet und gepflegt werden sollen. Ortsunkundige oder jüngere Mendener sollen über eine Infotafel über den geschichtlichen Hintergrund des Wohngebietes am Papenbusch informiert werden. Bänke als Ruhepunkte, Bäume und die passende Beleuchtung runden dann den neuen Platz ab.
Die Stadtverwaltung unterstützt das Projekt und sieht hierin die Chance, „generationenübergreifende Stadtteilarbeit anzubieten, mit der Aussicht, positive Auswirkungen auf den Gesamtstadtteil zu erzielen und nachhaltige Nachbarschaftsförderung zu betreiben“.
Das Vorhaben ist am Mittwoch Thema im Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Die endgültige Entscheidung über die Umgestaltung trifft am 23. Februar der Bauausschuss.
10:01
Bänke als Ruhepunkte??? Wenn dort Bänke stehen wird es dadurch bestimmt nicht ruhiger. Trotzdem ist die Idee erstmal gut dort so einen Treffpunkt für die Jugendlichen des Stadtteils zu schaffen...