Gitarristen bieten große Gefühle mit doppeltem Boden

Menden..  Wenn sich die Gitarristen des Orlando-Guitar-Quartets zu den Proben treffen, geht es nur noch um die Musik. Maßgeschneiderte Arrangements und wertvolle handgefertigte Instrumente sind selbstverständliche Voraussetzungen für musikalische Spitzenleistungen.

Das Geheimnis der Orlandos liegt darüber hinaus in der Besetzung, denn hier begegnen sich vier ausgeprägte Individualisten bei einer Gratwanderung zwischen kammermusikalischer Hingabe und persönlicher Virtuosität. Dies wird das Orlando-Guitar-Quartet am Samstag, 24. Januar, ab 19 Uhr im Kleinen Saal der Wilhelmshöhe unter Beweis stellen.

Im Spannungsfeld dieser Musiker wirkt klassische Musik wie frisch komponiert, und populäre Musik erhält den ästhetischen Glanz großer Kunst. Kunst und Unterhaltung schließen sich nicht gegenseitig aus. Große Gefühle bleiben auch mit einem Augenzwinkern bestehen, und Humoresken überraschen durch Tiefgründigkeit.

In diesem Sinne arbeiten die Klangzauberer des Orlando-Quartetts mit doppeltem Boden. Das Publikum darf gespannt sein, was die vier Gitarristen Gunther Binder, Michael Burczyk, Holger Busemann und Wolfgang Lehmann aus ihren Instrumenten herausholen.

Ob lyrische Melodien, lateinamerikanische Rhythmen oder Klassiker in neuem Gewand, das Orlando-Guitar-Quartet erfindet mit seinem ausgefeilten Gesamtklang Gitarrenmusik in jedem Augenblick neu.