Gespräche können Konflikte entschärfen
17.10.2009 | 11:00 Uhr 2009-10-17T11:00:00+0200
Menden. Der geplante Bau einer Moschee an der Fingerhutsmühle in Menden erregt die Gemüter und sorgt die Anwohner. Wir haben einmal in Nachbarstädten nachgefragt, die bereits Erfahrungen mit der Errichtung islamischer Gotteshäuser gemacht haben. Gab es Konflikte? Und wie wurden sie gelöst?
Überwiegend unproblematisch verlief der Moschee-Neubau im sauerländischen Meschede. Die dortigen Muslime wählten ein Gewerbegebiet als Standort ihres neuen Gotteshauses und lassen keinen Muezzin zum Gebet rufen. „Natürlich gab es hier anfangs auch Vorbehalte”, erinnert sich Meschedes Stadtpressesprecher Jörg Fröhling. „Schon allein, weil das Gebäude recht dominierend in seinen Abmessungen ist. Aber die Moschee ist seit ein paar Jahren fertiggestellt, und die Kritik ist inzwischen verstummt.”
Bis die örtlichen Muslime erstmals zum Gebet in den Neubau am Mescheder Stadtrand kommen konnten, mussten sie jedoch eine Menge Geduld aufbringen. Durch längere Baupausen zog sich die Fertigstellung der Moschee über viele Jahre hin. „Inzwischen ist sie ein Ort für Integration geworden”, berichtet Meschedes Pressesprecher. „Es gibt dort auch Veranstaltungen für die ganze Bevölkerung wie zum Beispiel das Fastenbrechen.” Um ein Zwischenfazit gebeten, antwortet Jörg Fröhling: „Momentan läuft es bestens.”
In Werl hat der „Verein zur Pflege islamischer Kultur” bereits vor mehr als 20 Jahren eine Moschee mit Minarett gebaut. Vizebürgermeister Wilhelm Topp, der damals einer Kommission angehörte, die im Vorfeld umfangreiche Gespräche mit Vertretern der örtlichen türkischen Gemeinde führte, erinnert sich: „Widerstand gegen die Moschee hat es damals nicht gegeben, wohl aber kritische Stimmen. Faktisch war eine Moschee ja auch schon vorher vorhanden, es ging nur um den Neubau. Und da gab es eigentlich nur Widerstand gegen den Bau des Minaretts.”
Rückblickend bewertet Topp den Moschee-Neubau als „Meilenstein auf dem Weg der Integration. Die Moschee in Werl ist der Anlaufpunkt für Kontakte zu den türkischen Mitbürgen. Und das Gebäude ist im Großen und Ganzen in Werl akzeptiert worden. An den Anblick mit Kuppel und Turm hat sich jeder gewöhnt.”
Warum das Projekt Moschee-Neubau vor mehr als 20 Jahren in Werl ohne größere Probleme umgesetzt werden konnte, glaubt Wilhelm Topp zu wissen: „Bei uns in Werl hat es im Vorfeld viele, viele Gespräche gegeben. Das kann ich auch Menden nur wärmstens empfehlen.”
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18:11
Die kann man nicht verwechseln, den DIE haben hier schon eine Moschee. http://www.entezar.de/html/home.html
Natürlich Virenfrei
15:31
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12:34
wieso wird eigentlich wegen diesen schei* moscheen andauernd diskutiert. wo ist denn die demokratie in der wir leben?
WIR WOLLEN DIE MOSCHEE NICHT
muss da immernoch ein artikel hinterher geschoben werden von wegen wie sehen andere leute das...
nochmal, WIR WOLLEN NICHT
und damit fertig.
ich darf trotz meinungsfreiheit nicht sagen was ich denke, ich muss mir trotz demokratie, gegen meinen willen alles gefallen lassen und jetzt kann ich nicht mal mehr (mit)entscheiden was ich in meine nachbarschaft NICHT WILL.
wenn ich die möglichkeit hätte, ich würd auswander.
19:27
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12:51
@ 29
Sie haben, im Gegensatz zu Ihrem Nachredner, völlig recht: Die Religion spielt eine eminente Rolle bei der Integration und der Entstehung von Bereitschaft dazu.
Auch die polnischen Arbeiter, die vor über hundert Jahren in das Ruhrgebiet strömten, gehören heute zum alten Adel der dortigen Bevölkerung, die z.T. immer noch Kontakte und Kultur pflegen, aber energisch darauf bestehen, Gelsenkirchener oder Herner zu sein.
Der Islam ist ist ein Integrationshindernis, weil er als Religion sehr tief in das Alltagsleben eingreift. Das lässt sich auch durch guten Willen und Bereitschaft auf beiden Seiten nur sehr schwer flächenhaft verbreiten.
Der Bau einer Moschee für türkische Immigranten hat jedoch noch den Hintergrund, den ich weiter oben bereits dargelegt habe. Die Integration scheitert hier, weil die Immigranten erheblich unter dem Einfluss von dubiosen Massenverbänden stehen, die offensichtlich in einer verborgenen Agenda Ziele verfolgen, die der Öffentlichkeit nicht offengelegt werden. Woher die Gelder für z.T. pompöse Neubeu-Projekte kommen, ist eine weitere Frage, auf welche die Öffentlichkeit keine schlüssige Auskunft erhält.
12:32
Religion und Integration sind zwei verschidenen Dinge. Auch ein schlecht integrierter Türke sollte seine Religion ausüben dürfen. Verwechselt mal nicht die Begriffe. Hier werden grad zwei Diskussionen durcheinander gewürfelt.