„Geschichte vom Fräulein Pollinger“

Iserlohn..  Am Dienstag, 27. Januar, startet der Lila Salon mit der „Geschichte vom Fräulein Pollinger“ in die neue Saison. Zu diesem szenisch-musikalischen Kunststück nach Ödön von Horváth laden die Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn und die städtische Gleichstellungsstelle wie gewohnt ab 19.30 Uhr in das Varnhagenhaus an der Piepenstockstraße 21 ein.

Es ist eine Liebesgeschichte: Zwischen Agnes Pollinger, neunzehn Jahre jung, Schneiderin, und Eugen Reithofer, dem melancholischen Kellner. Getroffen haben sie sich vor dem Arbeitsamt, denn beide sind arbeitslos und träumen von noch einem anderen Glück: von einer Stelle.

Wie Agnes eine Arbeit bekommt, warum sie sich von Harry, der ein schönes neues Auto besitzt und auch sonst viel Geld, zu einem Wiener Schnitzel einladen lässt und was sie das kostet, wie sie erfährt, dass es zwischen Menschen etwas geben muss auch „ohne das Verliebtsein“ , wie Eugen sagt … davon erzählt die Geschichte des Dramatikers Ödön von Horváth meisterhaft, mit Witz und Humor und mit einer großen Liebe zu den kleinen Leuten.

Die lassen die Bochumer Schauspieler auf der Bühne ergreifend und komisch lebendig werden. Irmgard Himstedt schafft dazu auf ihren Instrumenten einfühlsam, fantasievoll und vielgestaltig die klangliche Atmosphäre.

Mehr Informationen auch zu den weiteren Veranstaltungen der Lila-Salon-Reihe gibt es unter www.gleichstellungsstelle-iserlohn.de.