Geplantes Thema: Helikoptermütter

Menden - Lila Salon im Bodelschwinghhaus: Zum Abschluss der Frühjahrsreihe 2015 hielt Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf (vorne rechts) -- hier mit Gleichstellungsbeauftragter Heike Berkes -- einen Vortrag über die Bedeutung der Bibel für die Kunst.
Menden - Lila Salon im Bodelschwinghhaus: Zum Abschluss der Frühjahrsreihe 2015 hielt Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf (vorne rechts) -- hier mit Gleichstellungsbeauftragter Heike Berkes -- einen Vortrag über die Bedeutung der Bibel für die Kunst.
Foto: WP

Menden..  Die Veranstaltungsreihe hat sich über viele Jahre etabliert. Mit einer großen Themenvielfalt wartet der Lila Salon im Frühling und Herbst mit Vortrags- und Gesprächsabenden im Bodel­schwingh­haus auf. Nach Abschluss des ersten Halbjahres zieht Mitorganisatorin und Gleichstellungsbeauftragte Heike Berkes erneut ein positives Fazit. Mit einer Veranstaltung zu Essstörungen wurde außerdem in ein Thema eingeführt, das in den nächsten beiden Jahren von verschiedenen Seiten aufgegriffen werden soll.

„In der Beratung Betroffener haben wir gemerkt, dass wir für sie keine Angebote haben“, erklärt Heike Berkes. In Kooperation mit der Jugendschutzbeauftragten Uschi Rosenthal und Anne-Kristin Hitzschke von der Suchtberatung widmete sich der Lila Salon im April deshalb dem Thema Essstörungen. Brigitte Laage, Diplom-Heilpädagogin der Diakonie Schwerte, berichtete, woran eine Essstörung erkannt werden kann und welche Hilfen möglich sind.

Essstörungen bleiben Thema

Die hohe Besucherzahl an diesem Abend bestärkte die Veranstalterinnen darin, das Thema weiter zu verfolgen. Berkes: „Im November planen wir einen Fachtag, im kommenden Jahr folgt ein Theaterprojekt. Und wir wollen ein Netzwerk gründen.“

Auch mit der Resonanz auf den ersten Frühjahrs-Salon ist die Gleichstellungsbeauftragte ausgesprochen zufrieden. Die Migrationsgeschichten von Frauen standen im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms. Hier waren das Netzwerk „Wegen der Ehre“ gegen Zwangsarbeit und Gewalt in der Familie im Kreis Unna sowie die integrationsbeauftragten Kooperationspartner. „Eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen wichtigen Gesprächen“, resümiert Heike Berkes. Dr. Ellen Markgraf beendete das erste Halbjahr. Die Kunsthistorikerin befasste sich sehr anschaulich mit der Bedeutung der Bibel für die Kunst.

Im zweiten Halbjahr wird es um Helikoptermütter gehen, ein Gesundheitsthema ist geplant sowie ein besonderer Liederabend.