Gedanken zur Zeit

Liebe Zeitgenossen!

Mit der Zeit kann man viel machen: man kann sie gewinnen oder verlieren, vertreiben oder nutzen, sparen oder verschwenden, sich nehmen oder geben…neuerdings gibt es auch Zeitkonten und Zeitfenster…die Zeit macht aber auch viel mit uns: Sie läuft uns davon oder scheint still zu stehen…manche haben viel Zeit, die meisten haben keine Zeit.

Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, am Silvesterabend 10 Sekunden vor dem Jahreswechsel die Zeit anzuhalten, das vertraute alte Jahr, wenn auch nur für einen Moment zu verlängern, bevor das ungewisse neue beginnt?

Nie ist der Uhrzeiger so unerbittlich wie beim letzten Countdown an Silvester: 10,9,8,7…Den Uhrzeiger können Sie ja vielleicht noch anhalten, aber die Zeit nicht. Einen Film können Sie schneller oder langsamer oder rückwärts laufen lassen, aber die Zeit nicht. Bei allem technischen Fortschritt haben wir daran noch nichts verändert und werden daran auch nichts verändern können.

Nicht wir haben die Zeit – die Zeit hat uns in ihren Rahmen eingespannt, ist uns vorgegeben.

Da ist es für einen gläubigen Menschen naheliegend, den Satz zu ergänzen mit den Worten… „von Gott“ – die Zeit ist uns von Gott vorgegeben; aber nicht als unerbittliches Diktat, sondern als Chance, sie zu gestalten.

Dass sie das Jahr 2015 so aus Gottes Hand annehmen – 365 Tage, 8760 Stunden, in denen Sie viel Gutes machen können, das wünscht Ihnen