Gastank und zugefrorene Hydranten erschweren Feuerwehreinsatz
15.02.2010 | 12:35 Uhr 2010-02-15T12:35:00+0100
Menden. Die Feuerwehr hat in der Nacht zu Montag einen brennenden Carport in Oberrödinghausen gelöscht. Besondere Gefahr drohte wegen eines Flüssiggastanks direkt neben dem Feuer. Die Bewohner des Fachwerkhauses konnten das Gebäude in letzter Sekunde verlassen. Sie stehen unter Schock.
Um 1.47 Uhr wurde die Wachabteilung zum brennenden Carport gerufen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bewohner des Hauses in der Hönnetalstraße bereits das Haus verlassen und standen im Schlafanzug auf der Straße. Die Hunde hatten sie rechtzeitig aus dem Schlaf geweckt.
Mit 60 Einsatzkräften, darunter der nachalarmierte Löschzug Süd, löschte die Feuerwehr die Flammen, ehe sie auf das Haus übergreifen konnten. Der Doppelcarport und die beiden darin abgestellten Autos brannten völlig aus. Die Floriansjünger konnten den Gastank mit Wasser abkühlen und die Explosionsgefahr bannen. Das Fachwerkhaus scheint ersten Erkenntnissen zufolge noch bewohnbar. Wegen der Minusgrade waren die Hydranten am Einsatzort teilweise zugefroren und ihre Deckel mussten von der Feuerwehr freigepickelt und aufgetaut werden.
Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei von Montagmittag noch nicht geklärt. Brandsachverständige haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Bewohner des Hauses sind bei Freunden und Familienangehörigen untergekommen. Der Sachschaden wird auf 20.000 bis 50.000 Euro geschätzt.
23:11
Wir haben Karneval und die Mendener entdecken noch nicht einmal Sarkasmus, wenn er Sie anfährt...
19:47
Ich vermute mal, dass es kein Problem gewesen wäre, Wasser aus der Hönne, die von der Brandstelle ca. 25m entfernt liegt, zum Löschen des Brandes zu nutzen. Und das hätten die Feuerwehrmänner sicherlich gemacht, wenn die Hydranten nicht zu öffnen gewesen wären. Seien wir froh, dass es die Profis der Brandbekämpfung gibt, die schon mit ganz anderen Schwierigkeiten fertig geworden sind und dass niemand zu Schaden gekommen ist.
13:48
@ von Olpe
Also wenn manFeuerwehrfahrzeuge baut die genügend Wasser dabei haben,haben diese Fahrzeuge keine Gewichtsreserven!Daraus folgt das keine anderen Gerätschafften mehr auf dem Fahrzeug seien werden.Sprich wie soll ich eine verunfalltes Auto mit Wasser öffnen bzw. stabilisieren!Ebenso sollen die Feuerwehrmänner schnell vor Ort sein und das wird nicht klappen wenn sie tausende von Litern Wasser rumfahren.
Und das der Rüstwagen neu beschafft werden muss ist halt lauf der Zeit.Denn jeder fährt das modernste und sicherste Auto was auf dem Markt ist. Da kommen die Geräte(Schere,Spreizer) die 20 Jahre alt sind an ihre Leistungsgrenze. Wenn dann wieder was passiert,kommt die Frage wieder auf wieso,weshalb und warum konnte man nicht vernüftigt helfen.Das die Geräte versagen liest man immer wieder!
Hoffe ich konnte es verständlich machen warum man Wasser aus dem Hydrantennetz brauch und die anschaffung der Rüstwagen.
12:23
Lieber TT, Sie müssen mir in ihrer unglaublichen Weisheit erklären, warum das Salzen von Hydranten zu einer Verunreinigung der Trinkwassers führt. Denn A sind diese meistens verschlossen und B dürfte dann auch kein Salz auf die Straße gestreut werden, denn mindestens 20% gelangen auch eher ins Sickerwasser als in die Kanalisation.
Ich gehe stark davon aus, dass die Hydranten auf grund von Korossion bzw. Salzfraß nicht mehr gesalzen werden. Allerdings frage ich mich, warum will die Feuerwehr ein LKW-Bergungsfahrzeug, wenn sie anscheinend noch nicht mal über Löschfahrzeuge verfügt, die genügend eigenes Löschwasser mitführen können um ein Carport zu löschen. Naja, so far. PS: nicht alles glauben was die Ökos verbreiten
09:51
Ich nehme an für eine derartige Maßnahme muß die Stadt erst ein Gutachten einholen - und das dauert !!
Vielleich werden ja beheizte Sessel für das Rathaus bevorzugt, die könnten heute noch geliefert werden.
03:22
Dann bin ich ja froh das die Hydranten jetzt nicht mehr gesalzen werden, sonst hätten wir ja das Salz auch bei uns im Trinkwasser. Ich ziehe doch das ungesalzene Kranenberger vor.
15:30
Früher wurden die Hydranten immer frei gehalten
und mit Salz gestreut das sie nicht zufrieren
konnten.Aber die Sadt hält so etwas ja nicht mehr FÜR NOTWENDIG !