Ganz viele Gründe zum Feiern in Lendringsen
28.03.2011 | 14:26 Uhr 2011-03-28T14:26:00+0200
Lendringsen.Der Namenstag der Josefschule, das neue Spielehaus, die kürzlich angeschaffte Schulküche, der Geburtstag des Fördervereins – an der Lendringser Grundschule häuften sich in letzter Zeit die Gründe zum Feiern. Deshalb trafen sich am Samstag alle Schüler, Eltern und zukünftigen i-Männchen zum Josefstag XXL.
Pünktlich um 10 Uhr eröffneten die Grundschüler mit Rektor Awerd Riemenschneider den Tag der offenen Tür mit dem „Josefslied“. Der Schulleiter dankte in seiner Rede dem Förderverein und dem engagierten Hausmeister dafür, dass sie die neue Küche ermöglicht hatten.
Viel Platz für Plätzchen
„Wir brauchen diesen Raum besonders oft in der Adventszeit, zum gemeinsamen Plätzchenbacken mit den Kindern“, erzählt Iris Krokowski, Mutter und Mitglied der Schulpflegschaft. „Das war in der Vergangenheit immer ganz schön schwierig. In den alten Backofen passte nur ein Blech, und wenn endlich die letzten Kekse im Ofen waren, waren viele Kinder schon zu Hause.“
Jede Menge Platz zum Backen bieten nun die neuen Öfen der Küche, aber auch gekocht wird hier. Die Josefschule veranstaltet immer wieder Förderwochen, in denen neben klassischem Schulunterricht auch gemeinsames Kochen gelernt wird.
Schule in Aktion
Eltern, die ihre Kinder demnächst in der Josefschule einschulen möchten, konnten am Samstag „Schule in Aktion“ erleben. Der Unterricht der ersten Klasse und auch das Lernen mit dem PC wurden vorgestellt. Eine Frühlingswerkstatt und ein Sponsorenlauf der Grundschüler rundeten den Josefstag XXL ab.
Trotz der Freude über die fertig gestellte Küche hat die Josefschule ihre Renovierungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen. Auf der Liste für 2011 stehen noch viele andere Projekte, wie zum Beispiel ein Fallschutz für das Klettergerüst und die Erweiterung des Schulhof-Bewegungsangebots.
21:21
Ich stelle meinem Kommentar voran, dass ich mich als Vater zweier Kinder, die die Josefschule besuchen, bzw. besucht haben, subjektiv äußere. Und darüber hinaus als Ehemann der Vorsitzenden des Fördervereins quasi „berufsbedingt“. -
Das GEO Magazin titelt in seiner Ausgabe 02/2011 zur Bildungspolitik in Deutschland: „Die guten Lehrer – es gibt sie doch! Wer den dazugehörigen Artikel liest, dem geht das Herz auf! Und wer seine Kinder auf die Josefschule schickt, dem passiert Ähnliches. -
Sie treffen auf engagierte Lehrer oder besser Pädagogen (der wichtigste Bestandteil in der Schulkarriere eines Kindes), engagierte und interessierte Eltern, ein Förderverein, der diesen Namen zu Recht trägt, eine liebevolle Übermittagsbetreuung und viele Freunde und Gönner. Alle zusammen machen aus einem schönen, alterwürdigen und mittlerweile liebevoll runderneuertem Schulgebäude, das auch modernen Anforderungen mehr und mehr genügt (Computerraum, (bald) vernetzte Klassenräume) eine Lehranstalt im besten und wahrsten Wortsinn. Wenn es also nach Karl Valentin tatsächlich keinen Sinn macht, Kinder zu erziehen, da sie einem doch alles nachmachen, müssen wir uns um die Schüler der Josefschule keine Sorgen machen!
So stand der Name der Veranstaltung am Samstag aus meiner Sicht für das Motto eines ganzen Grundschullebens in der Josefschule: Lernen XXL.