Für Hausbesitzer und Unternehmer vergleichsweise teuer
09.07.2009 | 14:35 Uhr 2009-07-09T14:35:00+0200Menden. Ist Menden für Unternehmen ein günstiges oder vergleichsweise teures Pflaster? In Sachen Gewerbesteuer jedenfalls liegt die Hönnestadt im oberen — eher teuren — Bereich.
Das zeigt ein Vergleich von knapp 400 Städten und Gemeinden in NRW, den das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik am Donnerstag vorlegte.
Mendener Unternehmen müssen derzeit mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 440 kalkulieren. Insgesamt reicht die Spanne von 310 (Straelen) bis 490 (Bottrop).
Auch bei der Grundsteuer B (Hausbesitzer) ist Menden eher teuer: Der Grundsteuerhebesatz liegt hier ebenfalls bei 440. Zum Vergleich: Am günstigsten ist es für Hausbesitzer in Schloß Holte-Stukenbrock (240), am teuersten in Bottrop, Gelsenkirchen und Marl (530).
Besitzer von land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen hingegen trifft die Grundsteuer A vergleichsweise moderat. In Menden fällt ein Grundsteuerhebesatz von 230 an. Billiger ist es in Schloß Holte-Stukenbrock und Verl (150), viel teurer hingegen in Morsbach (400).
Auch wenn die Mendener Hebesätze im Städtevergleich nicht gerade günstig sind, so ist zumindest eine Kontinuität zu verzeichnen: Wie Sebastian Arlt, Stadtjustiziar und städtischer Fachbereichsleiter Finanzen, auf WP-Anfrage erläuterte, ist die Grundsteuer B zuletzt 2005 erhöht worden (im Gegenzug ist damals die Straßenreinigungsgebühr weggefallen), die Grundsteuer A 2004 und die Gewerbesteuer im Jahr 2000.
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