Fleige weckt Hoffnung für Entwicklung am Bahnhof
29.12.2009 | 21:43 Uhr 2009-12-29T21:43:00+0100
Menden. Gibt es nun tatsächlich Hoffnung für eine neue Entwicklung am Mendener Bahnhof? Bürgermeister Volker Fleige strahlt Zuversicht aus. Im Interview mit der WESTFALENPOST lobt er ausdrücklich die bisherigen Gespräche mit der Erbengemeinschaft von Peter Albert, der das Bahnhofs-Areal gehört.
Die Gespräche seien äußerst konstruktiv, die Albert-Erben wünschten eine Veränderung auf dem Areal. Über konkrete Projekte will Fleige noch nichts sagen, er sieht aber auch die Pläne von Ulrich Bettermann und der Gewoge noch nicht als gestorben an.
Kühle Worte für Stadtwerke-Chef
Kühle Worte dagegen in Richtung Stadtwerke-Chef Helmut Heidenbluth. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Fleige und er Meinungsverschiedenheiten in der Frage haben, wie schnell es zu einer engen Kooperation mit den Stadtwerken Iserlohn kommen soll.
Fleige Gast bei der Senioren Union
Im WP-Interview betont SPD-Mitglied Fleige, dass er sich als überparteilicher Bürgermeister versteht. Dazu passt auch, dass er am 7. Juli zu Gast bei der Senioren Union der CDU sein wird. Er spricht dann beim monatlichen politischen Frühstück über „Menden — Eine Stadt im Wandel”.
Das Interview erscheint in der Mittwochsausgabe der WESTFALENPOST.
23:21
Auf den Job braucht niemand neidisch zu sein. Ein Riesensaustall ist auszumisten. Wenn dies in einer Legislaturperiode nicht gelingen sollte - wem wird Menden die Schuld geben? Nach Lage der Dinge wird derjenige verantwortlich gemacht werden, der das Ausmisten nicht völlig bewerkstelligt hat, nicht aber diejenigen, die das politische Chaos über 50 Jahre haben anwachsen lassen.
Sollte Fleige es fertigbringen, die Probleme zu lösen, wird er sicher in den Augen seiner vielen Neider in die Rolle des Ausführenden gedrängt werden.
Entscheidend ist jedoch, dass er in der Verwaltung erst einmal ein Klima geschaffen hat, in dem Planung kein Schimpfwort mehr ist.
19:07
...ich höre immer den Begriff Kooperation. Dieser geht allerdings mit der rechtlichen Selbständigkeit seiner Akteure einher und das kann ich in diesem Fall irgendwie nicht zweifelsfrei erkennnen. Bei einer Kooperation bräuchte sich dann eigentlich kein Mitarbeiter mehr Sorgen machen als sonst, oder? Wenn der interessierte Leser jedoch zwischen den Zeilen liest, wird schnell klar, daß hier wohl eher von einer Fusion die Rede ist und in in einem solchen Fall gibt es unzählige Konstrukte, u.a auch solche, die faktisch eine Beschneidung der Entscheidungsfähigkeit bedeuten können. Ich empfehle unseren Verwaltungs-Assen daher einen Blick in Gablers Wirtschaftslexikon, damit Sie sich gegenüber dem Leser und der Öffentlichkeit nicht permanent einer mangelhaften Terminologie bedienen müssen. Es sei denn, man verzichtet bewußt auf gewisse Begrifflichkeiten....Wie verhält es sich überhaupt mit möglichen Risiken und Gefahren? Die scheint es offensichtlicherweise nicht zu geben, wo doch immer nur pauschal von nicht näher beschriebenen Chancen und Potentialen die Rede ist, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfe? Und wenn Bedenken angemeldet werden, dann erfolgen kühle Worte. Geniales Prinzip! Solange ein Problem ignoriert wird, existiert es gar nicht! Schaue ich mir ab! Was will man die Öffentlichkeit auch mit solchen Details belasten und langweilen? Es ist doch viel wichtiger, die persönlichen arbeitsrechtlichen Vertragsmodalitäten des Stadtwerke-Chefs zu hinterfragen oder am besten noch Wetten darüber abzuschließen, ob Besagter in einem Jahr noch im Amt sei. Pfui, Pfui, Pfui! So miserabel kann ja in der Vergangenheit nicht gewirtschaftet worden sein, sonst hätte die Öffentlichkeit sicherlich vorher schon Anstoß daran genommen. Ich bin gespannt, wie das alles weitergeht. Bleibt zu hoffen, daß die Akteure bei allen Unwägbarkeiten einen kühlen Kopf bewahren und in gleicher unnachahmlich beindruckender Weise agieren, wie sie es bereits nachhaltig bei Bahnhof, Sparkasse etc. unter Beweis gestellt haben. Ich bin jedenfalls gespannt, von wem ich in 5 Jahren meinen Strom beziehen werde...
18:22
Wichtig ist das Herr Fleige sich für seine Stadt /die Bürger und für die Arbeitsplätze in
Menden einsetzt.
Es gibt so viele Baustellen in Menden. z.B. der Bahnhof und die Hönneinseln sind für mich als Mendener ein echter Schandfleck und unsere Fußgängerzone besteht nur noch aus Handyläden, Friseurgeschäften, Bäckern und Optikern. Das ist für eine Fußgängerzone einfach nicht genug.
Tun SIE als Bürgermeister etwas dafür! Lassen Sie unser Stadt wieder attraktiver werden.
Leider musste ich in dem Interview Bürgermeister/WP auch noch lesen das es Kühle Worte für Stadtwerke-Chef dann frage ich mich warum !?
Liegt es an Herrn Fleige der 100 Tage im Amt ist oder an dem Geschäftsführer der Stadtwerke der jetzt fast schon 10 Jahre bei den Stadtwerken arbeitet.
In den Geschäftsberichten die auf den Internetseiten der Stadtwerke veröffentlicht wurden sind, sind immer gute Gewinne erwirtschaftet worden, die dann meiner Meinung nach an den Eigner
(die Stadt Menden) abgeführt wurden.
Also macht der Geschäftsführer der Stadtwerke für mich einen guten Job.
16:03
Das Problem liegt doch auf der Hand:
Rüdi Düppe hat man versagen beim Bahnhof unterstellt. Alle seine Hinweise, dass nicht ER als Bürgermeister der Stadt Menden die alleinige Verantwortung trägt, sondern die Besitzer des Bahnhofes, gingen unter.
Alle Pläne, die es gab wurden nicht von ihm alleine abgelehnt. Wir erinnern uns vor ca. 13 Jahren hatte es unter Albert selbst Pläne gegeben, die von den Gewerbetreibenden in der Stadt boykottiert wurden. Kurz nachdem die Pläne vom Tisch waren, waren auch die meisten der Gewerbetreibenden nicht mehr mit ihrem Gewerbe tätig bzw. vor Ort.
Dann war immer wer im Rat, dem irgendetwas nicht gepasst hat. Auch waren tatsächlich nicht alle Vorschläge der Bringer.
Aber diese ewige Unterstellungen, dass Düppe nichts voran gebracht hat, nerven langsam.
Volker Fleige übernimmt das jetzt und kann sich eventuell auf der Zielgeraden wähnen. Die Bettermann Pläne kamen noch zur Düppe Zeit. Der Ärger mit der Erbengemeinschaft so, dass Düppe als „Unterhändler“ nicht mehr reagieren konnte. Diverse Aussagen benötigen Zeit der Prüfung.
Dennoch möchte ich hier Volker Fleige nichts absprechen. Er ist jetzt erst ein Paar Monate im Amt. Die Änderungen, die man als Bürger sehen möchte, gehen einfach nicht so schnell.
Ich habe es schon mal geschrieben: Manche Sachen packt er unüberlegt an:
Kooperation Stadtwerke Menden / Iserlohn vorantreiben! Kooperieren tun die ja schon. Jetzt bleibt seine Aufgabe zu erklären was wirklich geplant ist und wie die Mendener Arbeitsplätze gesichert werden sollen.
Er muss auf die Bürger von Menden zugehen und nicht in seinem Kämmerchen sitzen, das ja immerhin jetzt einen Computer hat (was ja sehr wichtig sein muss, als ob man keine anderen Probleme hätte), und Ideen ausbrüten á la Politessen nach Fröndenberg ausleihen.
In einem halben Jahr sind wir dann schlauer. Wenn er weiter in Fettnäpfchen wie bisher tritt, muss er sich die öffentliche Kritik auch gefallen lassen. Denn die Fettnäpfchen bisher, waren sicherlich nicht förderlich für einen sogenannten Neubeginn in Menden.
13:20
Für mich gibt es da keinen Zweifel. Der neue Bürgermeister in Menden nimmt sich viel vor!!
Erst wird die Sparkasse von Hemer übernommen und jetzt soll auch noch das letzte
gesunde städtische Unternehmen die Stadtwerke Menden nach Iserlohn gegeben werden.
Den letzten WP-Artikeln zufolge müssen die Mendener Mitarbeiter der Sparkasse mit Kündigungen rechnen.
Zitat aus dem Interview:
WP: In der Stadtwerke Belegschaft scheint es Unruhe zu geben. Dort fürchtet man, dass Mendener Interessen und Arbeitsplätze gefährdet werden.
Der Bürgermeister: Veränderungen bringen Unsicherheit. Das ist verständlich. Aber die Chance, die uns die Kooperation bringt, dürfen wir nicht verspielen.
Kein Wort davon, dass ARBEITSPLÄTZE sicher sind und bestehen bleiben in Menden.
Meine Meinung ist: Die Mendener Bürger sollten Ihre Stadtwerke mit den dazugehörigen Netzten behalten.
Es gibt genügend Baustellen in Menden die es nötiger haben.
Stadtverwaltung / Bahnhof /Hönneinsel / Freibäder usw.
Um diese Sachen sollte sich der Bürgermeister erst mal kümmern.
13:20
Fleige ist eine Fehlbesetzung, leider wurde Düppe der Bahnhofs-Nichtverkauf bzw. Neubau angehängt und eine große Zahl Mendener ist darauf angesprungen.
12:41
Entschuldigung, ich kann das ständig freundliche Lächeln (dafür gibt es auch ein anderes deutsches Wort) des Neuen kaum noch ertragen. Fakten und Ergebnisse zählen, sonst nichts. Ich sehe solche nicht, wo sind sie? Menden als große Stadt ohne städt. Freibad, wo gibt es das? Usw., usw, da ändert auch der Neue nichts.
11:05
Neue Besen kehren gut.
In diesem speziellen Mendener Fall wage ich es deutlich zu bejahen.
Denn schlechter als sein Vorgänger zu agieren, mitsamt seiner konservativen Ratsmehrheit der letzten 15 Jahren im Rücken, geht nicht.
Von daher kann es nur eine Verbesserung geben.
06:33
neue besen kehren gut.
in diesem speziellen mendener fall,wage ich es deutlich zu bezweifeln.