Fleige legt zwei Fachbereiche zusammen
25.03.2010 | 12:53 Uhr 2010-03-25T12:53:00+0100
Menden. Volker Fleige legt zwei Fachbereiche zusammen. Das soll dazu führen, dass Mendens Kinder eine bestmögliche Bildung und Betreuung bekommen. Durch die Zusammenlegung spart die Stadt außerdem vier Stellen ein.
Schlechte Deutschkenntnisse sind viel zu oft ein Grundstein für eine miserabel verlaufende Schulkarriere, an deren Ende das Abrutschen in Hartz IV steht. Die Ergebnisse des Mendener Sozialberichtes belegen diese Zusammenhänge. Damit die heutigen und künftigen Kinder in Menden eine bestmögliche Bildung und Betreuung bekommen, legt Bürgermeister Volker Fleige jetzt die zuständigen Verwaltungsteile zu einem einzigen Fachbereich zusammen.
„Alles aus einer Hand" könnte man das Leitmotiv für diese Umstrukturierung der Verwaltung nennen. Der neue Fachbereich 5 soll die strategische Planung für Sport, Kindertagesbetreuung, Schule, Sozialdienst und Jugendhilfe übernehmen und sich auch um die konkrete Umsetzung im Alltagsgeschäft kümmern. Ziel ist es, die nach Verwaltungsmeinung hohen Standards in der Schule, in der außerschulischen Bildung und im Sozialbereich zu halten.
Thema "Bildung" soll besser bearbeitet werden
Bisher wurden diese Aufgaben getrennt voneinander in den beiden Fachbereichen „Schule, Sport und Kultur" sowie „Jugend und Soziales" erledigt. Doch nicht zuletzt der Sozialbericht hat ergeben, dass diese Themen eng miteinander zusammenhängen. Nun rücken sie auch verwaltungsintern eng zusammen. Fleige will erreichen, dass vor allem das Kernthema Bildung besser bearbeitet werden kann. „Aufgabe muss sein, in größeren Einheiten zu arbeiten und ganzheitlich zu denken", erklärte Fleige gestern, als er den neuen Fachbereich der Presse und dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss vorstellte.
Eine Sonderrolle im neuen Fachbereich 5 wird das Kulturbüro spielen. Die Veranstaltungsorganisation und die Kultureinrichtungen der Stadt inklusive dem Seniorentreff werden als Abteilung 41 zum Fachbereich gehören. Mittelfristig will Fleige das Kulturbüro jedoch rechtlich zu einem Eigenbetrieb der Stadt umfirmieren und möglicherweise auch noch die Wilhelmshöhe dort andocken. Der Vorteil aus seiner Sicht: Solch ein Eigenbetrieb bekommt einen festen Etat für ein Haushaltsjahr und kann auf dieser Grundlage wirtschaften und planen. Das ständige Gezerre um Einsparungen in einzelnen Kulturbereichen wäre damit Geschichte.
Vier Stellen werden eingespart
Geführt wird der neue Fachbereich ab 1. Mai von Dieter Michel, der bisher den Fachbereich Schule, Sport und Kultur geleitet hat. Stellvertreterin wird Gabi Wesselmann. Manfred Schulte, bisher Fachbereichsleiter Jugend und Soziales, geht in den Ruhestand. Damit spart die neue Konstruktion eine Fachbereichsleiter-, eine Abteilungsleiter- und zwei Stellvertreterstellen ein.
Bürgermeister Fleige rät der Politik, die neue Struktur auch in den politischen Ausschüssen nachzuvollziehen. „Die Politik muss sich fragen, ob sie wie bisher mit fünf Ausschüssen diese Arbeit begleiten will", sagt er und kann sich eine Reduzierung der Ausschusszahl vorstellen.
14:59
Das mit dem Zusammenlegen und Abspecken hat er angekündigt.
22:29
Der BM läst so langsam seine Katze aus dem Sack,einen Beigeordneten ernannt , dafür vier
andere Gehaltsempfänger ihres Postens beraubt.
Da kommt noch mehr auf die Verwaltung zu.