„Fleige-Brief an Minister beruht auf CDU-Vorstoß“
01.06.2011 | 17:58 Uhr 2011-06-01T17:58:00+0200
Menden.Als „fatale Entscheidung“ für die Wirtschaft und erneute „radikale Benachteiligung des ländlichen Raums“ durch die rot-grüne Landesregierung hat der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick die Äußerung von NRW-Verkehrsstaatssekretär Horst Becker zur A 46 kritisiert. Der Grünen-Politiker hält den Autobahn-Lückenschluss zwischen Menden und Neheim für „gestorben“.
Gemeinsam mit Schick äußerte sich – wie berichtet – Hemers CDU-Bürgermeister Michael Esken – nicht aber die Mendener CDU.
Für CDU-Stadtverbandschef Sebastian Schmidt aber kein Zeichen für Desinteresse. Der Brief, den Bürgermeister Fleige an NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger geschickt habe (WP berichtete), beruhe ja auf CDU-Initiative: „Wir waren es, die wissen wollten, ob ein zweiteiliger Bau der A46 rechtlich überhaupt zulässig sei.“
Auf die Antwort und Informationen zur Linienführung warte der CDU-interne Arbeitskreis unter Leitung von Bernd Haldorn, um eine aktuelle Position zur A 46 zu erarbeiten. Schmidt: „Was aber auf jeden Fall klar ist: Einen Weiterbau, der in Menden endet, darf es nicht geben.“
16:54
....wenn ich die Kommentare von Ruhrik lese, habe ich keine weiteren Fragen, nur soviel: Armes Deutschland
19:05
In der A46-Problematik geht es nicht um Weltanschauungen, Meinungen und Denkweisen, sondern um die Frage, ob jemand seinen Menschenverstand benutzt oder nicht.
Und es geht um eine Zukunftsfrage, für die uns unsere Enkel noch posthum steinigen werden, wenn wir die falsche Antwort geben.
Die Schäden, die ein Durchbau erbringen würde, sind selbst bei Befürwortern unbestritten. Der Nutzen des Lückenschlusses beruht auf Hypothesen, die ihrerseits auf z.T. frei erfundenen Voraussetzungen beruhen.
Wie logisch gerade Pütter und seine Umgebung vorgehen, hat er in einer Annonce bewiesen, in der er den A46-Gegnern vorwarf, keine Autos zu besitzen und deswegen anderen den Spaß zu verderben. Zwei Zeilen weiter folgte dann der Vorwurf, die A46-Gegner verpesteten mangels Autobahn die innerstädtische Luft. Wer also hetzt und verunglimpft hier wen, ohne vor lauter Senilität überhaupt selbst zu bemerken, wie sehr man die Hosen heruntergelassen hat.
Noch Fragen?
09:35
Und Ruhrik hetzt wieder gegen Andersdenkende. Es gibt nun mal unterschiedliche Meinungen auf dieser Welt. Auch in der A46 Frage. Zum Glück gibt es noch Befürworter mit Durchhaltevermögen wie Pütter. In der Politik haben viele nach über 30 Jahren ausstehenden Lückenschluss leider schon aufgegeben. Hoffentlich bleibt der politische CDU-Nachwuchs standhaft und arbeitet weiter für das wichtigste Infrastrukturprojekt in unserer Region
23:50
Man kann nur hoffen, dass Fleige sich nicht von einer Clique instrumentieren lässt, die offenbar völlig ihren Sinn für Realität und Proportion verloren hat. Wer geglaubt hatte, dass sich das Unvermögen auf die Greisenriege um Pütter und Co, beschränkt, der sieht sich enttäuscht, wenn selbst Leute im JU-Alter ohne Sinn und Verstand an einer Idee festhalten, die seit Jahren als Irrsinn der besonderen Art erkannt ist.
22:19
Weil unsere Wirtschaft gut ist, ist sie in den letzten 40 Jahren auch ohne die Autobahn ausgekommen und wird dies auch in Zukunft können.
Man sollte nicht noch mehr Zeit, Geld, Streit und sonstigen Aufwand in den teuren und ökologisch verheerenden A46-Lückenschluss stecken.
Stattdessen ist es Zeit, von der veralteten Auto- und Autobahnvorrangpolitik der 1960er/70er-Jahre Abschied zu nehmen und die seit vielen Jahren vorgeschlagenen Alternativen im Detail zu planen und umzusetzen, z. B. Ortsumgehungen und/oder Kreisel an Straßen-Engpässen/Knotenpunkten, Ausbau der Schienenstrecken,
überall die Bedingungen für Bahn, Bus, Rad und Fuß verbessern.
Ich bin sicher, dass wir das gemeinsam schaffen!
Dann sind wir auch keineswegs gegenüber dem zersiedelten und von Straßen durchschnittenen Ballungsgebieten benachteiligt - eher im Gegenteil....
20:43
Stellt eigentlich keiner in der CDU die Sinnfrage?