Flache Witze zerstören Stimmung

Der Film: Das große Finale der Hobbit-Trilogie: Die Gemeinschaft um Thorin Eichenschild hat es in den Erebor geschafft. Wo die Zwerge ihr Ziel scheinbar erreicht haben, schweben die Menschen von Seestadt in großer Gefahr: Der Drache Smaug greift an, fest entschlossen, alles zu vernichten. Auch die Ork-Armee um Azog, den Schänder, nähert sich dem Berg.
Fazit: Ob ich den Film gelungen oder eine Katastrophe finde, mag ich bis heute nicht sagen. Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind grandios, und so manch ein neuer Charakter ist fabelhaft gelungen. Was die Story angeht, wird es schon schwieriger. An den ungünstigsten und dramatischsten Stelle wird ein flacher Witz eingebaut, der die ganze Stimmung der Szene zerstört. Die Abwandlungen zum Buch sind so verheerend, dass der ein oder andere Zwerg einfach zu kurz kommt. Die wenigsten Handlungsstränge werden zu Ende geführt.
Für Leute, die das Buch nicht gelesen haben, wahrscheinlich ein grandioser Film. Wenn man aber weiß, was verändert wurde, so ist der Film enttäuschend.

Sara Hirschmüller