Feuerwehrmann wurde in Unfallklinik verlegt
17.12.2009 | 13:34 Uhr 2009-12-17T13:34:00+0100
Menden. Dem Feuerwehrmann, der am Wochenende zusammengeschlagen wurde, geht es gesundheitlich nicht gut. Der 28-Jährige wurde in die Unfallklinik Dortmund-Nord verlegt, wo er operiert werden soll.
Entgegen der ursprünglichen Annahme, er habe lediglich das Nasenbein gebrochen, ist auch das Jochbein betroffen.
In der Nacht zu Sonntag wurde nicht nur der Feuerwehrmann niedergeschlagen und ins Gesicht getreten, sondern es gab in der Innenstadt weitere tätliche Zwischenfälle. Zwischen zwei und sechs Uhr morgens wurden nach Schlägereien insgesamt vier Personen mit starken Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
14:14
Tja, und wenn diese Bürger-Staffeln mal solche Randale-Brüder durch ihren Einsatz
( mitPfefferspray, Schlagstock oder andere Substanzielle Taten*) Dingfest machen, was passiert dann?
Sie bekommen eine Anzeige der armen Täter wegen z. B.:
Körperverletzung;
Freiheitsberaubung
Und die Kläger bekommen vor Gericht auch noch Recht, weil deren Tatan ja für dieses Verfahren nicht relevant sind!
*0 Festhalten und ähnliches
19:19
Menden bräuchte Nachts am Wochenende Bürger-Staffeln, am besten bewaffnet, die den Krawallmachern den Kampf erklären und für Ruhe und Ordnung sorgen! Ehrenamtliche Helfer, die man vorher schult und mit Uniformen und leichter Bewaffnung (pfefferspray, schlagstock) ausstattet.
Die Türsteher vom 3Spitz gehören übrigens vor Gericht gestellt!
16:04
Die „Unterbesetzten“ Polizeiwachen sind das eine.
Es gibt bei der ganzen Diskussion aber auch noch einen anderen Aspekt, der hier ein wenig unter den Tisch gefallen ist.
Was erwartet denn einen (jugendlichen) Straftäter, wenn er erwischt wird an rechtlichen Konsequenzen.
Wenn ich mir in der lokalen Presse die Rechtssprechungen der örtlichen Gerichtsdiener anschaue, wundert es mich nicht das lustig drauflosgeprügelt, randaliert und geschmiert wird.
Ein paar Sozialstunden, haufenweise Bewährungsstrafen???
An dieser Stelle müsste man mit der ganzen möglichen härte der Gesetzsprechung antworten und nicht den „Weichspülgang“ einlegen.
Vernünftige Polizeiarbeit ist auch nur mit einer „deutlichen“ Rechtsprechung zu realisieren.
11:04
Tja so ist es in Menden. Die Gassen sind dunkel, da viele Geschäfte leer stehen und Dank der horrenden Mietpreise wohl auch leer bleiben (bestes Beispiel ONION) und man mag nicht mehr durch die Straßen gehen, schon gar nicht allein. Denn immer wieder hört man von Übergriffen, von Randalierern, von Sprühern, von Besoffenen und Junkies, die es einem nicht einfach machen, noch gern nach Menden reinzulaufen, wenn es dunkel wird.
Menden hat seinen Charme von vor vielen Jahren verloren...............
Der Stress mit den Engländern zur damaligen Zeit war nicht halb so schlimm, wie es heutzutage ist, da wünscht man sich doch wirklich die gute alte Zeit zurück, oder?!?!?
09:49
@Meinolf:
Die Beamten der Mendener Polizeiwache haben einen Ausrückebereich von Langschede (Ruhrbrücke) bis nach Balve - Richtung Mellen und krebsen mit 6-7 Männchen in Mindestbesatzung an der Wache rum.
Wie sollen die damit 4 Streifenwagen besetzen, wenn auch noch jemand an der Wache bleiben muß? Faktisch sind doch einfach zu wenige Beamte hier in Menden vor Ort.
Mein subjektives Sicherheitsgefühl abends in Menden ist mittlerweile erschüttert und bei null!
Was einwandfrei klappt: Mit 58 km/h auf der Fröndenberger Straße geblitzt zu werden.
Applaus! Applaus! Aber das ist ja der Verkehrsdienst mit dem verdient der Kreis ja Geld!
Willkommen in der Bananenrepublik D.
08:55
@ichhier
Ist aber leider die Realität. Wenn in der Nacht in Menden nur 5 Polizisten Dienst schieben, wirds nicht möglich sein alle Bereiche abzudecken.
Da macht es wohl angesichts der jüngsten Vorfälle mehr Sinn die Leute auf der Wache in Bereitschaft zu halten, als sie irgendwo umher fahren zu lassen, wo nichts passiert.
Dazu kommt ja noch, daß die Polizisten mittlerweile jeden Pups äußerst kompliziert und überbürokratisch zu Papier bringen müssen, was auch wieder viele Stunden Arbeit + Anwesenheit auf der Wache bedeutet.
08:31
@11
Eine bestechende Logik für die Bürger außerhalb der Innenstadt, von Balve will ich garnicht reden.
Streifenwagen gehören auf die Straße und nicht auf den Parkplatz.
Dumm das in den letzten Jahren 10.000 Beamte gestrichen wurden und somit Fahrzeuge in auserwählten Zeiten schlicht ohne Besatzung stehen bleiben müssen.
Sicherheit kostet und Geiz ist geil.
07:42
@MeinolfB
Angenommen Sie sind nachts in der Mendener Innenstadt und sehen gerade wie mehrere Schlägertypen mit eindeutigen Absichten auf sie zukommen.
Was wäre Ihnen dann lieber...?
Daß die Polizei Streife fährt und die bzw. DER Streifenwagen irgendwo in Halingen oder Hüingsen steht, oder daß die Besatzung auf der nahen Wache ist...?
07:25
@ Meinolf B
Sie sprechen die Polizeiautos an, die Sie nachts vor der Polizeiwache sehen, dazu möchte ich Ihnen sagen, das diese Autos auch bewegt werden müssen, nämlich durch Personal, das meiner Meinung nach nicht ausreichend vorhanden ist. Desweiteren werden auch schonmal Zivilstreifen eingesetzt, die dann nicht mit auffälligem Streifenwagen durch Menden fahren.
Ich glaube an dieser Stelle unsere Polizei verantwortlich zu machen ist nicht ganz richtig. Vielleicht sollte das Ordnungsamt auch mal nachts Präsenz zeigen, ist schon in vielen Städten üblich. Natürlich müsste man in der Verwaltung erstmal erkennen, das es dieses Problem in Menden gibt. Bisher wird es einfach todgeschwiegen, ist einfach die billigere Alternative.
23:20
@Meinolf B
Man kann auch direkt ein Angebot bei der Stadt abgeben.
Der Umweg über diese Seite hinterlässt nur einen schalen Nachgeschmack.