Fahrzeugschaden bei der letzten Fahrt
26.12.2010 | 18:43 Uhr 2010-12-26T18:43:00+0100
Menden. Die Weihnachtsmannfahrten auf der Hönnetalbahn an Heiligabend stellen jedes Jahr eine stimmungsvolle Aktion der Eisenbahnfreunde Hönnetal dar – dieses Jahr gab es aber eine besondere Kulisse: eine verschneite, zauberhafte Winterlandschaft.
Aber nicht nur die zog wieder viele junge und ältere Fahrgäste auf die Hönnetalbahn, sondern vor allem der Weihnachtsmann, der bereits im 18. Jahr in Folge mit der Bahn zwischen Fröndenberg und Neuenrade unterwegs war.
Das Interesse der Kinder, Mamas und Papas sowie Omas und Opas an den Zugfahrten mit dem Weihnachtsmann war groß. Trotzdem verteilte der Weihnachtsmann nur etwa 450 Tüten mit Leckereien an die erschienenen Kinder. Das recht extreme Winterwetter war der Grund hierfür.
Die Veranstaltung wurde aus der Vereinskasse der Eisenbahnfreunde Hönnetal finanziert. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe in Unna unterstützte die Aktion.
Zunächst lief alles bei den Weihnachtsmannfahrten „nach Plan“. Stündlich verkehrten die Hönnetalbahnzüge (sonst fahren Heiligabend die Züge im Hönnetal nur zweistündlich), zudem verkehrten jeweils zwei Triebwagen als ein Zug. So gab es genügend Sitzplätze, und es war für alle Teilnehmer sehr entspannt. Ausgerechnet der letzte Weihnachtsmannzug um 12.37 Uhr ab Fröndenberg nach Neuenrade fiel wegen eines Fahrzeugschadens aus. Der Bahnsteig in Menden war voll mit wartenden Reisenden. Damit die nicht so lange in der Kälte stehen mussten, wurden sie alle vom Gegenzug bis Fröndenberg mitgenommen. Von hier aus setzte die Bahn einen Sonderzug ins Hönnetal ein, der dann sogar zwei Weihnachtsmänner an Bord hatte. Zudem gab es auch noch Glühwein und Kinderpunsch.
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