Experten helfen einkommensschwachen Haushalten
16.02.2010 | 17:20 Uhr 2010-02-16T17:20:00+0100Menden. Seit in Menden und Umgebung die Energiesparhelfer unterwegs sind, konnten in vielen Haushalten Mietnebenkosten gespart werden.
Die langfristige Fortsetzung des Projektes hängt davon ab, ob weiter Sponsoren den Einsatz unterstützen. Die Firma Oras, einer der größten Armaturenhersteller Europas, ging jetzt mit gutem Beispiel voran. Der deutsche Firmensitz ist in Iserlohn, und dieser stellte der Caritas Wasserdurchflussmessgeräte im Wert von 500 Euro zur Verfügung. Damit lässt sich ablesen, wie viel Wasser gespart wird. Diese Geräte nehmen die Stromspar-Helfer mit in die Haushalte, die sie besuchen.
Seit Frühjahr 2009 sind ununterbrochen acht Stromsparhelfer unterwegs. Mittlerweile nicht nur im nördlichen Märkischen Kreis, sondern dank der Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Lüdenscheid auch kreisweit. Jeder Haushalt, der sich überprüfen lässt, erhält beim zweiten Besuch des Stromsparhelfers ein Paket mit Einsparmitteln. So lässt sich auf einfache Art Energie und Geld sparen. Robert Marx betreut beim Caritasverband Iserlohn die Stromsparhelfer. Er bekommt täglich mit, wie hilfreich der Einsatz ist.
Einkommensschwache Haushalte, wie Hartz-IV-, und Wohngeldempfänger, die ihre Energiekosten überprüfen lassen möchten, können sich an die Caritas wenden: 02373/3 999 783. Hier gibt es auch Flyer über das Angebot in deutscher, polnischer, russischer und türkischer Sprache.
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