Erhalt der Schulen bringt 100 000 Euro

Menden..  Mit dem Erhalt von Grundschulen, die zur Schließung vorgesehen waren, sparte die Stadt Geld. Das wurde am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss deutlich, als Grünen-Fraktionssprecher Peter Köhler fragte, warum Geld für die Schülerbeförderung mehrfach zur Deckung zusätzlich angefallener Kosten herangezogen wurde. Stadtkämmerer Uwe Siemonsmeier antwortete, dass 2013 für den Doppelhaushalt 2014/2015 Schulschließungen vorgesehen waren.

Wären die Schulen in Schwitten oder Hüingsen geschlossen worden, hätten die Kinder längere Schulwege gehabt. Deshalb seien die Buskosten in den Etat eingestellt worden – und jetzt frei für anderweitige Zwecke. An vier Stellen sei das geschehen, die Summe belaufe sich hier auf 100 000 Euro. Gleiches gelte für den abgelehnten Waldkindergarten, der mit 60 000 Euro zu Buche schlug.

Wo denn dann auf der anderen Seite die Kosten für den Weiterbetrieb der Schulen aufgelaufen seien, hakte Köhler nach. Die seien entweder sofort verbucht worden – oder nicht in nennenswerter Höhe angefallen, lautete die Antwort.