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Eltern der Westschule sind beruhigt

03.09.2010 | 22:51 Uhr
Eltern der Westschule sind beruhigt
Die Westschul-Eltern - hier Wortführer Michael Toups - engagieren sich für den Erhalt.

Menden.Keine politische Kraft in der Stadt plant die Schließung der Westschule. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen der Schulpflegschaft der Grundschule und Vertretern der Ratsfraktionen, zu dem die Eltern eingeladen hatten.

„Wir haben jetzt keinen Anlass mehr, eine Schließung zu erwarten“, resümiert Michael Toups von der Schulpflegschaft. An dem Gespräch Donnerstagabend hatten Dr. Thomas Hardt (CDU), Horst Glörfeld und Carsten Wolf (SPD), Doris Rosenthal-Rehbein (GAL), Thomas Thiesmann (Linke) und Siegfried Funke (USF) teilgenommen. Abgesagt hatte die FDP-Fraktion. Für den Verbund der Josef- und Westschule war Schulleiterin Felicitas Ismar anwesend. Einhelliger Tenor der Schulpolitiker war laut Toups, dass eine Schließung der Schule nicht zur Debatte stehe, so lange es genug Neuanmeldungen gebe. Thomas Thiesmann (Linke) habe sogar erklärt, wenn überhaupt stehe eine Schließung der Josefschule an.

„Wenn Eltern ihre Kinder an der Westschule anmelden, hat sie Bestand“, betonte Toups das Fazit der Schulpflegschaft im Vertrauen auf die Aussagen der Ratsfraktionen. Zuletzt hatte es 36 Neuanmeldungen an der Schule gegeben. Toups: „Hätten wir nicht sechs Schüler an die Josefschule abgeben müssen, sondern die Josefschule hätte zwei an uns abgegeben, hätte wir sogar zwei Eingangsklassen gehabt.“

Die Westschul-Eltern hatten zu dem Gespräch eingeladen, weil sie über Gerüchte verärgert waren, dass der Westschule die Schließung drohen könnte.

Thorsten Bottin

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