Einbrecher offenbar aus Bochum

Menden/Märkischer Kreis..  Wie im Vorjahr bildete die heimische Polizei auch diesmal für die dunkle Jahreszeit eine Sonder-Ermittlungskommission gegen Wohnungseinbrüche, kurz „EK Casa II“, die jetzt eine ganze Reihe von Fahndungserfolgen gegen reisende Banden meldet. Unter den Fällen ist auch ein Einbruch in Menden. Hierzu heißt es, dass durch Zeugenbefragungen in der Nachbarschaft ein Tatverdacht gegen eine Gruppierung aus Bochum begründet werden konnte. Weil die Ermittlungen hierzu noch laufen, gibt es indes keine näheren Informationen.

Festnahmen und Haftbefehle

Deutlich weiter ist die Polizei bereits in mehreren Fällen aus dem Südkreis, wo sie einer albanischen Gruppe aus Duisburg eine ganze Tatserie zuordnet. Als „Fensterbohrer“ seien diese Täter auch in höhere Stockwerke geklettert. Einer georgischen Bande konnte Wohnungseinbrüche in Herdecke, Dortmund und im Märkischen Kreis nachgewiesen werden. Diese reisenden Täter begingen in ganz Europa Beutezüge und fuhren dafür an Wochenenden bis zu 3000 Kilometer. In Meinerzhagen erwischte die Polizei drei rumänische Frauen auf frischer Tat. Auch diese mutmaßlichen Täterinnen sitzen in Untersuchungshaft.

In Plettenberg flohen drei Einbrecher nach ihrer Entdeckung, einer davon, aus Bosnien stammend, konnte verhaftet werden. In Hemer wurden verschiedene, unabhängig voneinander agierende Tatverdächtige ermittelt. Darunter befanden sich drei Marokkaner, zwei Rumänen und drei Serben. Sie hatten diverse Einbrüche begangen. Gegen jeweils einen Rumänen und Serben ergingen U-Haftbefehle. Sie sitzen gegenwärtig ein. Die Ermittlungen der „EK Casa II“ laufen weiter.