Ein Bär, der Dudelsack spielt und Servierwagen-Rennen fährt

Menden..  Heute stellt Christa Robbers das Lesebuch „Lina und Fred - Ein Bär kennt kein Pardon“ vor.

Als eines Tages ein Bär im Hotel auftaucht, kann Lina ihr Glück nicht fassen. Seitdem sie auf der Welt ist, hat sie noch nie einen echten Bären im „Hotel zum Bären“ kennengelernt. „Was er wohl auf seinem Zimmer macht?“ fragt sie sich, und lauscht an seiner Zimmertür. Die öffnet sich jedoch plötzlich, und eins, zwei, drei hat der Bär Lina auch schon an der Hand gefasst und in sein Zimmer gezogen.

Fred, so heißt der Bär, spielt Dudelsack und braucht unbedingt ein Mädchen, das zu seiner Musik tanzt. Leider müssen sie aufhören, bevor Fred das zweite Lied spielen kann, denn es klopft sehr laut an der Tür. Und wer steht da mit einem strengen Gesicht? Der Hoteldirektor, der auch noch Linas Vater ist, und jetzt dem armen Fred eine gehörige Standpauke hält.

Wer hätte das gedacht? Nicht mal im Hotel zum Bären darf man mal so richtig Bär sein. Fred ist traurig und um ihn abzulenken, fahren Lina und Fred auf den Servierwagen ein Rennen auf dem Flur. Leider hat Fred zu viel Schwung, saust die Treppe hinunter und landet anschließend in der Himbeertorte von Steffi Schaf, der berühmten Tennisspielerin. Gerade als Fred sich genüsslich die leckere Himbeertorte von der Schnauze schleckt, steht schon wieder Linas Vater mit zornrotem Kopf vor ihm. Bevor er ihn aus dem Hotel werfen kann, schleichen sich Lina und Fred nach draußen.

Nachdem sie am Bootssteg Steine ins Wasser geworfen haben, schlägt Lina eine Bootsfahrt vor mit einem der Ruderboote des Hotels. Aber Fred hat ein viel schöneres Boot entdeckt, leider gehört es einem Gast aus dem Hotel zum Bären. Aber ohne lang zu überlegen sitzt Fred mit Lina an der Bugspitze im Motorboot und los geht es. Leider ist Fred zu schwer und als sie im Hafen ankommen, ist vom Boot und Fred nicht mehr viel zu sehen. Linas Vater ist überhaupt nicht begeistert, der nasse Bär allerdings auch nicht. Nachdem Lina ihn abgetrocknet hat, erzählt ihr Fred, dass er ein Geheimagent ist und eine verdächtige Person belauern muss, die garstige Großmutter aus Zimmer 22. Oje,ob das wirklich stimmt?

Lest selbst! Dieses witzige und toll illustrierte Buch für euch Leser ab fünf Jahren ist in der Dorte-Hilleke-Bücherei und im Buchhandel erhältlich.

Alice Pantermüller/Astrid Henn: „Lina und Fred - Ein Bär kennt kein Pardon“
, Arena Verlag 2014 , ISBN: 978-3-401-70544-6 ,
9,99 Euro