Echte Gespräche statt Fragebögen

In der Schule werden wir derzeit täglich daran an erinnert, als würden wir uns von selbst nicht schon genug damit auseinandersetzen: Im nächsten Sommer haben wir unsere Schulzeit hinter uns, und mit dem entsprechenden Abiturzeugnis stehen uns alle Türen offen. Doch das führt zu echten Luxus-Problemen.

Wir alle haben die Qual der Wahl: zwischen verschiedensten Hochschulen, mittlerweile circa 5000 verschiedenen Bachelor-Studiengängen. Angebote zur Studienorientierung gibt es allerdings mindestens genauso viele, von denen ich selbst schon einige ausprobiert habe. Und ich habe nach einigen Test, die mir am Ende Dinge als meine eigenen Interessen verkaufen wollten, mit denen ich mich in meinem Leben noch nie beschäftigt habe, festgestellt: Anstatt sich von Computerprogrammen oder Fragebögen beraten zu lassen, ist es noch immer am hilfreichsten, mit Leuten zu reden, die einmal vor genau der gleichen Entscheidung standen, das schon erlebt haben und von ihren Erfahrungen mit dem Studium und ihrem persönlichen Berufsweg berichten können.