Dr. Hardt und Cormann leiten das neue Gymnasium

Sie bleiben ein Team an der Spitze des neuen Gymnasiums der Stadt Menden: Am 11. Mai 2012 beglückwünscht HGG-Schulleiter Dr. Thomas Hardt seinen neuen Stellvertreter Ulrich Cormann zur Ernennung.
Sie bleiben ein Team an der Spitze des neuen Gymnasiums der Stadt Menden: Am 11. Mai 2012 beglückwünscht HGG-Schulleiter Dr. Thomas Hardt seinen neuen Stellvertreter Ulrich Cormann zur Ernennung.
Foto: WP

Menden..  Die wichtigste Personal-Weichenstellung in der Mendener Schullandschaft ist vorgenommen: Dr. Thomas Hardt, Oberstudiendirektor des Heilig-Geist-Gymnasiums, und Ulrich Cormann, stellvertretender Leiter des HGG, werden das neue Gymnasium der Stadt Menden mit etwa 1450 Schülern leiten.

Beide haben inzwischen ihre Ernennung seitens der Bezirksregierung erhalten. Alle zu beteiligenden Gremien wie Schulträger und Personalrat begrüßen nach WP-Informationen diese Entscheidung sehr. „Ich freue mich“, äußerte sich Thomas Hardt gestern gegenüber der WP.

Thomas Hardt und Ulrich Cormann, beide ehemalige HGG-Schüler, wollen mit großer Umsicht das fortsetzen, was sie bislang mit der Walram-Schulleitung vollbracht haben:

Die Fusion der bisherigen Gymnasien soll zum Schuljahr 2015/16 nach Möglichkeit so reibungslos wie möglich verlaufen. Beide Schulleitungen haben seit dem politischen Beschluss zur Fusion vor nunmehr zweieinhalb Jahren alles dafür getan, was auch dem Mendener Rat und Schulausschuss imponierte.

Christel Schmidt-Timmermann, Oberstudiendirektorin am Walram-Gymnasium, kann ihrer offiziellen Verabschiedung in den Ruhestand – im Juni wird am Walram eine Feierstunde stattfinden – nun noch gelassener entgegensehen. Gegenüber der WP sagte sie gestern zur Personalentscheidung: „Ich freue mich für meinen Kollegen Dr. Hardt und wünsche ihm alles erdenklich Gute für diese große Aufgabe, die vor ihm liegt.“

Für beide Schulleitungen heißt es für die kommenden Tage: „Wir werden jetzt dieses Schuljahr erst einmal gut zu Ende bringen wollen.“ Ohnehin gibt es eine Fülle von bevorstehenden Entscheidungen für das dann größte Gymnasium im Stadtgebiet: Zum neuen Schuljahr müssen alle Gremien neu gewählt werden. Vor allem die Schulkonferenz – jeweils ein Drittel Vertreter von Lehrern, Schülern sowie Eltern – muss für eine Vielzahl von Aufgaben zusammenfinden. Parallel muss die Stadt Menden als Schulträger darüber befinden, was aus den bisherigen Sekretariaten, ihren Mitarbeitern und auch den Hausmeistern wird.