Die Stadt sucht einen Sicherheitsbeauftragten

Vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr  Menden-Mitte steht ein Jugendfeuerwehrfahrzeug.
Vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Menden-Mitte steht ein Jugendfeuerwehrfahrzeug.
Foto: WP

Menden..  Als Konsequenz aus den Brandschutz- und Arbeitsschutzmängeln in mehreren Feuerwehrhäusern hat die Stadt jetzt die neue Stelle eines Sicherheitsbeauftragten für die Feuerwehr ausgeschrieben. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle für einen technischen Mitarbeiter. Nach Angaben von Stadtpressesprecher Manfred Bardtke soll der oder die Sicherheitsbeauftragte dabei helfen, die bereits bekannten Mängel aufzuarbeiten. Aufgabe werde es aber auch sein, in Zukunft permanent die Arbeitssicherheit bei der Feuerwehr zu beurteilen und für mögliche Probleme Lösungen vorzuschlagen.

Parallel dazu soll noch im April eine Kommission ihre Arbeit aufnehmen und damit beginnen, die problematischen Feuerwehrhäuser abzugehen. Bardtke räumt ein, dass das externe Gutachterbüro K-Plan bereits die Mängel beschrieben und Lösungsvorschläge gemacht hat. Die Kommission soll nun die Feinplanung und die Umsetzung auf den Weg bringen. Zu der Kommission gehören unter anderem die Löschgruppenführer der Feuerwehr und Vertreter des städtischen Immobilienservices.

Die Unfallversicherung der Stadt hatte das ganze Verfahren ins Rollen gebracht. Sie hatte erhebliche Arbeitsschutzmängel festgestellt, beispielsweise zu geringe Sicherheitsabstände und fehlende Dekontaminierungsmöglichkeiten. Für Halingen, Schwitten und Bösperde hatte K-Plan sogar den Abriss der alten Feuerwehrhäuser und Neubauten empfohlen.