Die Qual der Wahl beim Snack-Kauf

Vor kurzem war ich am Bahnhof in einem bekannten Fast-Food-Restaurant für Baguettes mit dem kreativen Namen „U-Bahn“. Ich war in Eile und wollten nur schnell einen Snack kaufen. Doch der Name Fast-Food impliziert falsche Erwartungen.

Wenn man sich bei der riesige Auswahl auf der vier Quadratmeter großen Karte plus Extra-Special-Tages-Spar-Angebote endlich entschieden hat, geht es erst richtig los: Wrap oder Baguette? Honey Oat oder Italian White Brot? 15 Zentimeter oder 30 Zentimeter? Doppelt Käse oder extra Fleisch? Mit Oliven oder Jalapenos? Honey Mustard oder Asiago Caesar-Soße? Cola oder Sprite? Vielleicht noch einen Keks dazu?

Spätestens nach der dritten Auswahl wäre ich am liebsten doch zu dem Bäcker ein wenig abseits des Bahnhofs gegangen und hätte einfach ein ganz normales belegtes Bötchen gekauft. Mit Käse und Salat. Ganz ohne Extras. Auch den armen Verkäufern zuliebe, die jeden Tag einem Kunden nach dem anderen die selben seltsamen Namen für all die Soßen und Brotsorte vortragen müssen. Manchmal ist weniger eben einfach mehr.