Die Buckelpiste Hüingser Ring wird gefährlich
12.02.2012 | 16:37 Uhr 2012-02-12T16:37:00+0100
Menden.Anwohner beschreiben den Zustand ihrer Straße seit Jahren als „erschreckend schlecht“. Zahlreiche Hüingser schämen sich regelrecht, wenn sie Besuch von Auswärtigen bekommen, die im Stadtteil über diese zentrale Achse fahren müssen. Zumindest ansatzweise könnte eine Wende zum Besseren in Sicht sein.
Am 16. November 2011 hatte OBO Bettermann schriftlich gegenüber der Stadt die Situation geschildert. Ulrich Bettermann bekräftigte jetzt gegenüber der WP: „Es wird auf dem Hüingser Ring zusehends gefährlich.“ Kürzlich wäre fast ein Kind unter einem Lkw verunglückt. Ursächlich dafür seien auch die zugelassenen Parkzonen auf dem Hüingser Ring, die für zusätzliche Probleme sorgen würden.
Holperstraße, parkende Fahrzeuge, starker Zugangsverkehr, ständig größere Lärmbelästigung für die Anwohner: Diese Häufung von Faktoren sorge für dringenden Handlungsbedarf seitens der Stadt, sagt Ulrich Bettermann. Sein Vorschlag: Zumindest schon einmal ein ständiges Halteverbot ab der Bahnlinie bis zum Abzweig Industriegebiet Ohl.
Bettermann weiß viele Hüingser um sich und sein Anliegen. „Es wäre fatal, wenn es zu ernsten oder sogar tödlichen Unfällen kommen sollte.“ Nicht nur sein Schreiben ist im Rathaus angekommen. Stadtsprecher Manfred Bardtke, zugleich Fachbereichsleiter Recht: „Wir werden vor Ort eine Verkehrsschau durchführen. Dann müssen wir überlegen, wie gehandelt werden kann.“
Obwohl er Gründe genug gehabt hätte, verkniff sich Ulrich Bettermann sowohl in seinem Schreiben an die Stadt als auch gegenüber der WP jeglichen Hinweis in eigener Sache. Etliche Geschäftskunden und Manager von deutschen und europäischen Firmen schütteln längst nur noch mit dem Kopf, wenn sie die OBO-Hauptverwaltung am Hüingser Ring 52 erreichen müssen. Für sie erfolgt vielfach der Erstkontakt mit Menden exakt in jenem Bereich...
11:35
Gerade der letzte Abschnitt macht wohl deutlich, worum es Bettermann geht. Wir wissen ja bereits aus seiner These, "sein Logistik-Zentrum in Ungarn zu bauen, weil er dort eine Autobahn hat" wie dieser Herr doch gerne versucht seinen Willen zu bekommen indem er es als öffentliches Interesse tarnt.
Wer hätte nicht gerne eine schöne und sichere Straße? Nicht nur die Hüingsener. Wenn Herr Bettermann vor seinen Kunden protzen will, soll er doch den Weg mit Blumen streuen....
ganz klar wird hier nicht nur uneigennützug gehandelt. aber man kann auch nicht mit zweierlei Maß messen, wenn man einmal einen persönlichen Nutzen von seinem Anliegen hat, und andere Male wieder nicht.
Fußballplatz - hat er bestimmt nicht als tolle Werbefläche gebaut, sondern für die Jugend. Eine tolle LED-Leinwand an seinem Gebäude wäre sicherlich günstiger gewesen...
Mein Gott, mit seiner Bude werden so viele Einnahmen in Menden generiert, weshalb soll man dann nicht diese Einnahmequelle für die Dauer sichern?! Eine sowieso längst überfällige Straßensanierung scheint da nur wirtschaftlich....
natürlich könnte man das tun. Was mich persönlich stört, ist die Art und Weise in der hier jemand versucht als Wohltäter aufzutreten obwohl er es (in diesem Falle) nicht ist. Was den Sportplatz betrifft, da weiß ich leider nicht genau Bescheid, aber gab es da nicht auch irgendeinen Deal, warum dieser gebaut wurde? Trägt der Platz nicht sogar seinen Namen? Alles okay.... aber dann doch bitte einfach mal geradeaus sagen, worum es geht. Wenn jemand allerdings behauptet, die Geschäfte seiner Firma laufen schlecht, weil die Straße vor seinem Büro nicht schön genug ist.... Das erinnert mich doch sehr an das Sauerländer Sprichwort " Kann der Bauer nicht schwimmen liegt´s an der Badehose".