Das neue Zuhause der RSM besichtigt

Tag der offenen Tür an der Realschule Menden. Die Fördervereinsvorsitzende Marion Kluge mit Schulleiterin Birgitt Foth und jungen Interessentern für diese Schulform.
Tag der offenen Tür an der Realschule Menden. Die Fördervereinsvorsitzende Marion Kluge mit Schulleiterin Birgitt Foth und jungen Interessentern für diese Schulform.
Foto: WP

Menden..  Zum Tag der offenen Tür lud am Samstag die Realschule Menden besonders die Eltern und Kinder ein, die nach den Sommerferien auf weiterführende Schulen gehen werden. Sie erhielten hier die Gelegenheit, sich umfassend über die Ziele und Inhalte und das Unterrichtsangebot der Realschule Menden zu informieren.

„Die Räume unserer Schule werden zum neuen Schuljahr nicht mehr die gleichen sein, denn wir werden in die Gebäude des dann geschlossenen Heilig-Geist-Gymnasium umziehen“, erklärte Birgitt Foth, Leiterin der Realschule Menden. So gaben Schüler, Lehrer und Eltern noch im alten Schulgebäude Einblicke in den Unterricht. Es gab aber die Möglichkeit, an zwei Führungen durch das HGG-Gebäude teilzunehmen.

An der Realschule Menden kann bereits in der Erprobungsstufe ein spezielles Unterrichtsprofil gewählt werden. Musik, Sport, Kreativität oder Natur und Technik stehen zur Auswahl. Von Anfang an sollen Schlüsselkompetenzen gefördert werden. „Wir wollen den Kindern Zeit zur Entwicklung geben. Für Freizeitaktivitäten soll auch noch Raum bleiben. Nicht alle Schüler und Eltern wollen den verpflichtenden Ganztagsunterricht. Wer will, kann bei uns allerdings auch nach Wunsch freiwillig ganztägig in die Schule gehen“, erläutert die Schulleiterin. „Wir sind eine Partnerschule des Fußballs. In Zusammenarbeit mit dem DFB betreiben wir Talentförderung“, betont Konrektor Jörg Rose.

Vorbei an der erfolgreichen Schülerfirma geht es in den nächsten Raum zu Inna Herman. Die Referendarin unterrichtet Geschichte, Mathematik und Hauswirtschaft. In der sechsten Klasse wird das Mittelalter vermittelt. Eine Burg aus dieser Zeit steht als Modell anschaulich im Klassenraum.

Eva Maria Busse leitet die Hausaufgabenhilfe. Julia Bednarczyk und Agatha Akylbekov unterstützten sie dabei. „Wir treffen uns immer nach dem Vormittagsunterricht und verteilen uns dann auf die Klassenräume. Hier helfen wir, kontrollieren die Hausaufgaben und üben Vokabeln“, erklären die beiden Tutorinnen.

Eltern arbeiten engagiert mit

Seit dem vergangenen Sommer werden sechzehn Schüler von Ursula Hölter und Birgit Windte zu Medienscouts ausgebildet. Sie helfen bei Cybermobbing, verantwortlichem Umgang mit sozialen Netzwerken, Datenschutz, dem Erstellen von sicheren Passwörtern oder bei Computersucht.

Auch die Eltern arbeiten an der Realschule Menden engagiert mit. Die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Marion Kuge: „Der Förderverein unterstützt die Schule besonders in finanzieller Hinsicht. Wir wollen den sozialen Gedanken stärken und dafür sorgen, dass Schülerrinnen und Schüler nicht ausgrenzt werden. Außerdem organisieren die Eltern jedes Jahr ein soziales Praktikum.“

Zurzeit 660 Schüler

Daniel Mutas ist mit seiner Schwester Anastasia und Mutter Ludmilla zum Tag der offenen Tür gekommen, um sich zu informieren. „Ich möchte nach den Sommerferien auf eine gute Schule gehen. Aus meiner jetzigen Schule werden Schüler zur Realschule Menden gehen. Auch deshalb möchte ich mich hier anmelden“, erklärt der Viertklässler. In der Aula spielt die Big Band. Wie Demokratie funktioniert bringt Christina Leckelt im Politikunterricht den Schülern bei. 660 Schüler gehen derzeit zur Realschule Menden, Tendenz steigend. Das Interesse am Tag der offenen Tür war groß. Das zeigten die Besucherzahlen. „Wir können mit einer großen Zahl an Neuanmeldungen rechnen, aber in unserer neuen Heimat, im ehemaligen HGG, haben wir ja viel Platz“, so Schulleiterin Birgitt Foth.