Dankbarkeit der Kinder ist Motivation

„Ochs am Berge 1-2-3“  – in Böingsen haben die Teilnehmer und Betreuer der Stadtranderholung jede Menden Spaß.Foto:Martina Dinslage
„Ochs am Berge 1-2-3“ – in Böingsen haben die Teilnehmer und Betreuer der Stadtranderholung jede Menden Spaß.Foto:Martina Dinslage
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Böingsen..  Sie haben herrlichstes Wetter und sie jede Menge Spaß. Etwas fehlt dennoch: warnende Verkehrsschilder, die vorbeisausende Autofahrer auf die Stadtranderholung rund um die Böingser Schützenhalle hinweisen. Deshalb würde sich das Leitungsteam, bestehend aus Gaby Kerstin, Brigitte Tremmel, Denise Rüscher und Marita Hill, sehr darüber freuen, wenn es irgendwo in Menden einen ehrenamtlichen Bastler gäbe, der mit der Spende solcher Schilder für mehr Sicherheit sorgen könnte.

Seit 44 Jahren toben sich Kinder im Grundschulalter bei der Caritas-Stadtranderholung aus. Der erste Standort war die Mehrzweckhalle in Oesbern, seit knapp 20 Jahren residieren die Ferienkinder in Böingsen.

Kaffeebecher mit Gruppenbild

In diesem Jahr nehmen 75 Mädchen und Jungen an der zweiwöchigen Freizeit teil, knapp 20 Betreuer kümmern sich um den ihnen anvertrauten Nachwuchs. Deutlich ist zu merken: Die Zahl der Teilnehmer ist rückläufig. „Wir denken darüber nach, die Ferienfreizeit für Kinder des fünften Schuljahres zu öffnen,“ erklärt Brigitte Tremmel, die sich eigens für die Stadtranderholung ihren Kaffeebecher mit einem Gruppenbild aus dem vergangenen Jahr hat bedrucken lassen. Schließlich ist sie wie ihre Kolleginnen mit Herzblut bei der Sache, auf die sie sich trotz vieler Herausforderungen in Sachen Organisation das ganze Jahr freut.

Auf die Frage, warum sich das ehrenamtliche Trio Kerstin, Tremmel und Rüscher Jahr für Jahr so sehr für die Stadtranderholung engagiert und sogar den eigenen Urlaub opfert, kommt die gemeinsame Antwort spontan: „Die Dankbarkeit der strahlenden Kinder.“ Denise Rüscher hat sich trotz ihrer Führungs-Aufgaben zusätzlich wieder als Gruppenleiterin einteilen lassen: „Da kann ich dann wieder ein bisschen Kind sein, ‘Der Plumpsack’ mitspielen oder einfach nur albern sein.“ Auf dem Programm 2015 stehen Kinderschminken, Waldschule, Minigolf, Fahrradtraining, Bauernhof-Besichtigung, Wanderungen und Kino. Pastor Matthias Hoffmann und Gemeindereferent Michael Schulte werden außerdem einen ökumenischen Gottesdienst gestalten.